Bergen-Enkheim

Sorge um den Wald

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Die „Bürger für Frankfurt“ wollen  wissen, ob die  geplante Grundwasserabsenkung dauerhaft geplant ist.

Dass der Enkheimer Wald in besorgniserregendem Zustand ist, wurde bei der Begehung Anfang des Jahres deutlich: Vielen Bäumen hat die Trockenheit im vergangenen Sommer so zugesetzt, dass sie gefällt werden müssen.

Förster Roman Brunner vermutete, dass die Veränderung des Grundwasserspiegels im Vorjahr Mitschuld trage. Gestiegen sei dieser nicht nur durch Starkregen 2017, sondern auch, weil der Betrieb des Trinkwasser-Pumpwerks an der Leuchte eingestellt wurde.

Nachdem das Regierungspräsidium Darmstadt auf Wunsch des Magistrats nun genehmigt hat, den Wasserspiegel zugunsten des geplanten Neubaugebiets an der Leuchte wieder abzusenken, zeigen sich die BFF im Ortsbeirat 16 in einer Vorlage besorgt um Natur und Wohngebiet.

Die „Bürger für Frankfurt“ wollen nun einerseits wissen, ob die nun geplante Grundwasserabsenkung dauerhaft geplant ist und wohin die Flüssigkeit – wenn nicht als Trinkwasser genutzt – gepumpt werden soll.

Sie stellen die Frage, ob es überhaupt möglich sei, das ehemalige Sumpfgebiet Leuchte ausreichend von ober- und unterirdischen Wasserverbindungen zwischen den umliegenden Gewässern so abzuschirmen, dass das Wasser nicht nachrückt.

Sie vermuten, dass das Gebäude absinken und schwache Bäume Schaden nehmen könnten – und fragen nach Haftungsverhältnissen.

Der Antrag steht am morgigen Dienstag, 26. März, zur Diskussion, wenn der Ortsbeirat 16 um 19.30 Uhr in der Nikolauskapelle, Marktstraße 56 tagt.

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