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Skate-Anlage unterFritz-Schubert-Ring

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Von: Niklas Mag

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Vivian Grudde (Grüne) ist Teil der Arbeitsgemeinschaft „Bespielbare Stadt“. Die AG will die unbelebte Fläche unter dem Fritz-Schubert-Ring für Jugendliche herrichten.
Vivian Grudde (Grüne) ist Teil der Arbeitsgemeinschaft „Bespielbare Stadt“. Die AG will die unbelebte Fläche unter dem Fritz-Schubert-Ring für Jugendliche herrichten. © Niklas Mag

Der Bergen-Enkheimer Ortsbeirat möchte den Stadtteil bespielbar und besitzbar machen. Gemeinsam mit der AG Bespielbare Stadt setzt er sich dafür ein, unter dem Fritz-Schubert-Ring eine Skater-Anlage nach dem Vorbild des Hafenparks zu errichten.

Der Ortsbeirat 16 (Bergen-Enkheim) möchte den Stadtteil „bespielbar“ und „besitzbar“ machen. „Bereits in der vergangenen Wahlperiode hat sich der Ortsbeirat um das Thema bemüht“, erklärt Vivian Grudde (Grüne). Sie sitzt seit Beginn der Wahlperiode im Ortsbeirat und engagiert sich mit der Arbeitsgemeinschaft (AG) „Bespielbare Stadt“, bestehend aus Grünen, WBE und SPD, für das Projekt. „Besitzbare Stadt heißt, dass es deutlich mehr Sitzmöglichkeiten geben soll. Bespielbare Stadt bedeutet, wir wollen mehr Orte schaffen, an denen sich Kinder und Jugendliche wohlfühlen und aufhalten können.“

Dafür sollen eher unkonventionelle Orte genutzt werden. Gerade die Jugendlichen sind in Bergen-Enkheim jetzt an der Reihe, betont Vivian Grudde. Während Corona sei deutlich geworden, dass es im Stadtteil viel zu wenig Aufenthaltsplätze für diese Altersgruppe gibt. Die Idee der AG: „Wir haben diese riesige Fläche unter dem Fritz-Schubert-Ring, die ungenutzt ist.“ Der Ort sei durch Wege gut erschlossen, liege mitten in der Stadt und sei durch die Brücke sogar überdacht. Durch die Aufwertung würde man mehrere positive Effekte erzielen: „Nachts ist das hier sehr unangenehm, weil es keine Beleuchtung gibt.“ Man könnte aus dem dunklen und unansehnlichen Areal einen belebten Ort für Bergen-Enkheim machen.

„Die Erfahrung zeigt, dass Orte, an denen Familien, Kinder oder Jugendliche sich aufhalten, für ein besseres Sicherheitsgefühl sorgen.“ Die AG träumt von einer Anlage im Stile des Hafenparks unter dem Fritz-Schubert-Ring. Eine Skate-Anlage, die von allen Altersgruppen genutzt werden kann. „Kinder, die von der Schule kommen, laufen hier täglich durch. Auch für diese wäre das ein schöner Ort. Die Brückenpfeiler wollen wir von Künstlern gestalten lassen, und es muss eine Beleuchtung her.“

Derzeit überlege die AG, wie das Projekt zu finanzieren wäre. Ein Etat-Antrag ist gestellt. Grudde rechnet mit mindestens 100 000 Euro Kosten. „Wir denken darüber nach, ob wir Sponsoren gewinnen können, da sind wir gerade dran.“ Der Magistrat teilt mit, keine Einwände gegen eine Nutzung der Fläche zu haben. Sie müsse aber für Bauwerksprüfungen zugänglich bleiben.

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