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Schülertickets für Hortkinder

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Der Ortsbeirat in Bergen-Enkheim fordert den Magistrat auf, das Stadtschulamt anzuweisen, sämtliche Anträge auf Schülertickets für Kinder der Schule am Hang positiv zu entscheiden, wenn sie einen Hort in Bergen besuchen.

Der Ortsbeirat 16 (Bergen-Enkheim) fordert den Magistrat auf, das Stadtschulamt anzuweisen, sämtliche Anträge auf Schülertickets für Kinder der Schule am Hang positiv zu entscheiden, wenn sie einen Hort in Bergen besuchen. Vivian Zoé Grudde von den Grünen erläuterte in der Sitzung am Dienstagabend: „Eltern, die gegen die Ablehnung Widerspruch eingelegt hatten, haben als Antwort des Schulamts erhalten, dass sie eine Anhörung beantragen können. Für den Fall, dass diese Anhörung nicht zum Erfolg führt, müssen sie die Kosten der Anhörung tragen, 450 Euro.“ Das könne Eltern abschrecken.

Weiter soll, so fordert es nunmehr der Ortsbeirat 16, ein Shuttlebus für alle Kinder der ersten und zweiten Klasse eingerichtet werden, die einen Hort in Bergen besuchen, oberhalb und südlich der Marktstraße. Dies betrifft die Horte „Mauerspatzen“ und „Schüli auf dem Berg“.

Zur Begründung heißt es: Ein Kind, das in Enkheim wohnt und einen Schulweg von etwas weniger als zwei Kilometern zur Grundschule habe – beispielsweise 1800 Meter, wenn es an der Alten Gießerei wohnt – könnte kein vergünstigtes Ticket für den Schulbus mehr bekommen. Andererseits besuchen viele Kinder Horte in Bergen. Das bedeutet, so die Grünen, einen Schulweg von 1800 Metern plus – nach der Schule – einen Fußweg zum Hort „Mauerspatzen“, bergauf, von 1700 Metern.

Nach dem Hort schließt sich ein Fußmarsch nach Hause zur Gießerei von 2,2 Kilometern an. „Somit wird diesem Kind ein täglicher Spaziergang mit Rucksack von 5,7 Kilometern zugemutet“ – ziemlich viel für Grundschulkinder, finden Grüne und die anderen Fraktionen. tjs

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