Sport- und Spaßtag der SG Enkheim im Riedbad.

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Wie steht es um die Sanierung des Außenbereichs des Riedbads?

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Bürger und Ortsbeirat sollen bei der Sanierung des Außenbereichs des Riedbads mitreden. Die Stadt erarbeitet eine Machbarkeitsstudie.

Das Riedbad ist in die Jahre gekommen und soll umfangreich saniert und modernisiert werden. Vor einigen Wochen haben die Frankfurter Bäderbetriebe zu einem ersten Workshop eingeladen, bei dem Mitglieder des Ortsbeirats 16 ihre Ideen für das Schwimmbad einbringen konnten.

„Das Treffen war sehr erfolgreich und produktiv“, zeigte sich Renate Müller-Friese (CDU), Ortsvorsteherin von Bergen-Enkheim, bei der Ortsbeiratssitzung am vergangenen Dienstag mit dem Zwischenstand zufrieden. Der Fokus soll auch in Zukunft auf Sport, Bewegung und Gesundheit liegen.

Das Bad am Fritz-Schubert-Ring sei in den 70er Jahren gebaut worden, sagt Frank Müller, Geschäftsführer der Frankfurter Bäderbetriebe. Vor rund zehn Jahren ist das Hallenbad bereits saniert worden, der Außenbereich, teilweise mehr als 40 Jahre alt, soll folgen. Zum umfangreichen Umbau gehören zunächst ganz grundlegende Dinge, erklärt Müller. Sämtliche Leitungen müssten ausgetauscht und Hochbauten wie die Umkleidekabinen erneuert werden.

Manche Teile sollen attraktiver werden, schlicht, weil das Bad dem heutigen Standard doch arg hinterher hinke, sagt Müller. Etwa der Kinderbereich. Den wollen die Planer nach Vorbild des Kinderplanschbeckens im Stadionbad verändern.

Bei der Gestaltung soll auf die Bedürfnisse der Bürger eingegangen werden, weshalb der Ortsbeirat zum Workshop mit Technikern und Architekten der Bäderbetriebe sowie einem Ingenieurbüro hinzugezogen worden sei, um Wünsche und konstruktive Kritik zu äußern.

Eines sei schon beim ersten Treffen deutlich geworden: Die bestehende Beckenstruktur, also 50-Meter-Bahn, Kinderbecken und Nichtschwimmerbecken, sowie der Sprungturm seien nicht wegzudenken. Sie sollen erhalten bleiben, genauso die Traglufthalle, mit der die Außenbecken im Winter zum dem beheizten Innenraum umfunktioniert werden.

„Jedes der Frankfurter Bäder hat so seine Besonderheit“, sagt er weiter. Das Riedbad zeichne sich durch den Fokus auf Gesundheit aus. „Neben dem Sauna- und Fitnessbereich haben wir eine Kneipp-Anlage für Erwachsene und Kinder. Durch das 50-Meter-Becken ist das Bad bei Schwimm-Sportlern beliebt.“ Deshalb wäre denkbar, die Sanierung unter das Motto Gesundheit, Sport und Bewegung zu stellen. Weitere Becken seien nicht ausgeschlossen. Eine Idee: ungechlorte Wasserflächen, also Naturbäder. Auch die Gastronomie könnte ausgebaut werden.

Der nächste Schritt sei, eine Machbarkeitsstudie anzufertigen, die um die Sommerferien herum vorgestellt werden soll. „Bisher wurde noch nichts beschlossen, wir sind noch am Anfang der Planung“, sagt der Geschäftsführer der Bäderbetriebe.

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