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Seit langem wird das Alte Rathaus in der Marktstraße saniert und ist eingerüstet. Mehrere Fraktionen und Wählergruppen, die sich am 14. März für den Ortsbeirat 16 zur Wahl stellen, fordern ein zeitnahes Ende der Arbeiten.
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Seit langem wird das Alte Rathaus in der Marktstraße saniert und ist eingerüstet. Mehrere Fraktionen und Wählergruppen, die sich am 14. März für den Ortsbeirat 16 zur Wahl stellen, fordern ein zeitnahes Ende der Arbeiten.

Kommunalwahl in Frankfurt

Ortsbeirat 16: Mit dem Schnellbus von Bergen nach Enkheim

  • Boris Schlepper
    vonBoris Schlepper
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Die FR hat die Fraktionen und Wählergruppen im Ortsbeirat 16 nach ihren Schwerpunkten für die kommende Wahlperiode gefragt. Das Gremium kümmert sich um die Belange im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim.

Am 14. März sind Kommunalwahlen in Frankfurt. Auch die Ortsbeiräte werden neu gewählt. Die FR stellt alle 16 Stadtteilparlamente mit ihren amtierenden Fraktionen vor, erläutert, mit welchen Schwerpunktthemen sie in den Wahlkampf ziehen und welche Parteien neu ins Parlament nachrücken wollen. Dies ist der letzte Teil der Serie.

Der Ortsbeirat 16 ist für den östlichen Stadtteil Bergen-Enkheim zuständig. Auf einer Fläche von rund 12,6 Quadratkilometern leben knapp 18 000 Menschen. Ortsvorsteherin ist Renate Müller-Friese (CDU). Sie wird nicht mehr kandidieren.

Die Wählervereinigung Wir Bergen-Enkheimer (WBE) mit Spitzenkandidat Günther Kraus will sich für einen Generalverkehrsplan für den Osten Frankfurts einsetzen, die Anbindung von Bergen an den ÖPNV ausbauen sowie mehr Parkplätze schaffen. Verbessern will sie die Nahversorgung. Einsetzen will sie sich für die Bauarbeiten an der Schule am Hang, am Alten Rathaus, an der Leuchte sowie am Schelmenburgplatz. An den Schulen müssten digitale Medien durchgesetzt und Vereine gefördert werden.

Die CDU will Betreuungsplätze ausbauen, Spielplätze sichern und den Bolzplatz und die Pumptrack-Bahn am Marktplatz aufwerten. Stark machen will sie sich für Seniorenwohnungen, Mehrgenerationenhäuser und ein Pflegeheim. Vereine sollen gefördert und ein Sportzentrum im Stadtteil entwickelt werden. Zudem soll es mehr nächtliche Polizeipräsenz und eine Schnellbuslinie von Bergen nach Enkheim und Bad Vilbel geben. Die CDU ist für das Neubaugebiet Bergen Nord. Spitzenkandidat ist Wilfried Bender.

Die SPD geht mit Eberhard Schwarz an der Spitze in den Wahlkampf. Sie will die bestehende Verkehrsproblematik angehen, dazu gehören mehr Parkplätze und bessere Fahrradwege in Bergen-Enkheim. Zudem will sie sich für mehr bezahlbaren Wohnraum engagieren und die vielen Vereine im Stadtteil fördern.

Die Grünen werden sich mit der Weiterentwicklung des Projekts „Besitz-und Bespielbares Bergen-Enkheim“ für mehr Aufenthaltsqualität einsetzen. Weitere gemeinsame Projekte sollen die Natur in Bergen-Enkheim in den Vordergrund stellen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Förderung von E-Mobilität mit Ladestationen für Autos und Pedelecs sein. Spitzenkandidatin ist Natalie Porth.

Die FDP mit Norbert Wied an der Spitze will Bergen-Enkheim weiterentwickeln und die Lebensqualität für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen erhalten. Sei es bei Nahversorgung, Verkehr oder Freizeit. Zudem sollen Schulen ausgebaut und gestärkt, sowie Vereine gefördert werden, etwa durch Kontakte zu Partnerstädten.

Die Linke tritt unter dem Motto „Für ein soziales, umweltverträgliches und weltoffenes Bergen-Enkheim“ als Offene Linke Liste an. Sie will, dass die Ortskerne Orte der Begegnung bleiben. Dazu sollen sie gezielt entwickelt und teilweise umgebaut werden. Geld aus dem Ortsbeirat-Etat soll an unterstützungsbedürftige Personen gehen. In der abgelaufenen Wahlperiode sei für 500 der mehr als 1200 Bedürftigen kein Cent aufgewendet worden. Spitzenkandidat ist Rainer Lehmann.

Die Bürger für Frankfurt (BFF) will sich für eine schnellstmögliche, umfassende Restaurierung des historischen Rathauses stark machen. Schwerpunkte sollen zudem ein Generalverkehrsplan für Bergen-Enkheim sein sowie eine Intensivierung von Pflege und Instandhaltung des Grüngürtels im Ortsbezirk. Das Neubaugebiet Bergen-Nord lehnt sie ab. Spitzenkandidatin ist Dorothe Bogner.

Insgesamt gibt es sieben Wahlvorschläge für den Ortsbezirk 16, die alle im Gremium vertreten sind.

Mehr zum Thema: Ortsvorsteherin Renate Müller-Friese (CDU) blickt im FR-Interview auf das Corona-Jahr zurück und erläutert, warum sich geplante Sanierungen wie die des Alten Rathauses weiter verzögern.

Diese Ergebnisse brachte die Wahl 2016.

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