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Leihräder sind eine umweltschonende Alternative zum Auto, aber nicht in jedem Frankfurter Stadtteil gibt es sie.
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Leihräder sind eine umweltschonende Alternative zum Auto, aber nicht in jedem Frankfurter Stadtteil gibt es sie.

Bergen-Enkheim

Mit dem Leihrad günstiger ans Ziel

Die Grüne im Ortsbeirat 16 wollen Bergen-Enkheim besser ans Radnetz anbinden. Daher machen sie sich für ein Leihrad-System der Deutschen Bahn stark.

Wer mit dem Leihrad der Deutschen Bahn nach Bergen-Enkheim fahren möchte, um den Nachmittag mit einem Bekannten zu verbringen, steht vor einer Entscheidung. Er oder sie könnte bis zur U-Bahnstation Enkheim radeln, dort das Rad abstellen und den Rest laufen, im Zweifel bis ans andere Ende von Bergen. Oder man lässt das Fahrrad ausgeliehen und zahlt auch für die Dauer des Besuchs die Leihgebühr. Je nach Tarif kostet das entweder 6 oder 9 Euro bei einem dreistündigen Treffen.

Dritte Option: Man zahlt 10 Euro Strafe, weil man das Rad außerhalb des Kerngebiets abgestellt hat. Vielleicht fährt man dann doch lieber mit dem Auto oder gleich mit Bus und Bahn.

Die Grenzen des Kerngebiets, wie es das Fahrrad-Leihsystem der Deutschen Bahn – es heißt Call-a-Bike, also „Ruf ein Rad“- definiert hat, sind nicht die Stadtgrenzen. Die Linie verläuft mitten durch die Stadtteile. Sie sei in Abhängigkeit etwa zur Anwohnerzahl in der näheren Umgebung gezogen, zu Pendlerströmen oder Firmenstandorten, erklärt eine Bahn-Sprecherin.

Von Seckbach gehört nur ein Teil des Gewerbegebiets zum Kernbereich. Fechenheim südlich der Starkenburger Straße liegt außerhalb und in Bergen-Enkheim alles östlich der Vilbeler Landstraße – also praktisch der gesamte Stadtteil.

Das möchten die Grünen im Ortsbeirat 16 (Bergen-Enkheim) ändern. Fahrrad-Leihsystem seien eine sinnvolle Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr, schreiben sie in einem Antrag zur kommenden Sitzung des Stadtteilgremiums. Sie ermöglichten eine individuelle und flexible Verbindung, Lücken zwischen Haltestellen zu überbrücken. So bieten sie eine Alternative zum Auto, seien ressourcenschonend und verbesserten die Parkplatz- und Verkehrssituation.

Car-Sharing am Marktplatz

Die Grünen haben sich bewusst für Call-A-Bike entschieden. Das Leihsystem arbeitet mit festen Rückgabestationen. Man kann das Rad zwar überall abstellen, zahlt dann aber drauf. „Es gibt somit einen Anreiz, die Rückgabestationen zu nutzen.“ So bleiben also weniger Räder nervig mitten auf dem Gehweg stehen. Laut Deutsche Bahn habe das Unternehmen deshalb bereits Kontakt zum Ortsbeirat gesucht.

Außerdem wollen die Grünen auch ein Car-Sharing-Angebot in Bergen schaffen. Am Volkshaus in Enkheim kann man bereits Autos des Anbieters „book-n-drive“ ausleihen. Mit dem Hofheimer Unternehmen kooperiert der Rhein-Main-Verkehrsverbund.

„Mit dem E-Ticket, der RMV- Mobilitätskarte kann man das Angebot mit Preisvorteilen nutzen“, erklären die Grünen. Als einen zweiten Standort schlagen sie etwa den Marktplatz vor, oder den Parkplatz am Schwimmbad.

Der Ortsbeirat 16 tagt am Dienstag, 1. Juni, 19.30 Uhr, im Saalbau Stadthalle Bergen, Schelmenburgplatz 2. Plätze sind begrenzt.

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