Bergen-Enkheim

Kritik an Haltestellen

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Die FDP fordert Nachbesserungen

Bushaltestellen in Bergen-Enkheim sind umgestaltet worden. Diese würden die Barrierefreiheit einschränken, findet Norbert Wied (FDP). Obwohl sein Antrag diesbezüglich vom Ortsbeirat 16 im Januar abgelehnt wurde, hält seine Partei daran fest und fordert eine Nachbesserung.

Gedacht war das Ganze so: Die neuen Bordsteine sind 22 Zentimeter hoch, der Höhenunterschied zum Bus ist kleiner. Dadurch soll Rollstuhlfahrern der Einstieg erleichtert, das Anlegen einer Rampe durch den Busfahrer gespart werden. Bisher sind im Landgraben, an der Elisabethenstraße und in der Seckbacher Landstraße Haltestellen mit abgerundeter, weißer Bordsteinkante umgebaut worden. Weitere sollen folgen.

Die Umgestaltung der Bushaltestellen in Bergen-Enkheim sei mangelhaft, findet Norbert Wied (FDP). Er bezieht sich auf die Schilderung einer Frau mit Rollator, der das Ausklappen einer Rampe verweigert worden sei.

Anders als bei den Vorgängern sei es für die meist unter Zeitdruck stehenden Busfahrer fast unmöglich, direkt an den vier Zentimeter höheren Bordstein anzufahren. Nur wenn sie das präzise täten, würde sich kein Spalt bilden, heißt es. Häufig würden Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollator oder Einkaufswagen dadurch behindert. Ein Hinweis an die Busfahrer, die Einsteigerampe auf Nachfrage weiter anzulegen sei an die verantwortlichen Stellen weitergeleitet worden. (svo)

Der Ortsbeirat 16 tagt am heutigen Dienstag, um 19.30 Uhr, in der Nikolauskapelle, Marktstraße 56.

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