Bergen-Enkheim

Kreisverkehr an der Vilbeler Landstraße

  • vonJanis Berling
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Ortsbeirat will Staus an der Kreuzung zur Wilhelmshöher Straße vermeiden. Dadurch könnten Autos auch nicht mehr so schnell die Vilbeler hoch oder runter fahren.

Die Kreuzung zwischen der Wilhelmshöher Straße und der Vilbeler Landstraße gehört zu den frequentiertesten Verkehrspunkten im Osten der Stadt. Als Schnittstelle zwischen Seckbach und Bergen-Enkheim bilden sich gerade zu Stoßzeiten auf beiden Seiten der Kreuzung oft lange Staus.

Um die Verkehrssituation zu verbessern, fordert der Ortsbeirat 11 nun, einen Kreisverkehr im Bereich der Einmündung der Wilhelmshöher Straße in die Vilbeler Landstraße zu bauen. Ein entsprechender Antrag wurde von den Fraktionen der CDU, SPD, den Grünen, der Linken und der FDP eingebracht. „Der Vorschlag steht schon länger im Raum“, sagt Detlef Stange von der FDP-Fraktion.

Ein solches Vorhaben soll laut dem Fraktionsvorsitzenden der FDP den Verkehrsfluss zwischen Seckbach und Bergen-Enkheim verbessern. Zudem würde ein Kreisverkehr die Geschwindigkeit auf der Vilbeler Landstraße reduzieren und durch die Errichtung von Fußgängerüberwegen an den Ein- und Ausfahrten des Kreisverkehrs auch Fußgängern zu Gute kommen, wie es in dem Antrag heißt.

Sonderlich optimistisch zeigt sich der Ortsbeirat 11 jedoch nicht, was die Umsetzung der Forderung betrifft. Zwar verspricht Rüdiger Auth, der Abteilungsleiter für den Baubezirk Nord/Nordost beim Amt für Straßenbau und Erschließung, dass seine Behörde den Vorschlag prüfen lässt, versprechen kann er jedoch nichts.

Offen für Alternativen

Detlef Stange selbst rechnet mit einer Ablehnung der Forderung durch den Magistrat, betont jedoch, wie wichtig es ist, etwas zu unternehmen: „Zu Stoßzeiten staut es sich mittlerweile durch ganz Bergen zurück. Ein Kreisverkehr würde helfen, die Verkehrssituation zu entspannen.“ Falls jedoch die Schaffung eines Kreisels nicht möglich sei, ist der Ortsbeirat offen für Alternativvorschläge der Stadt. Denn das etwas getan werden muss, steht für die Beiräte fest.

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