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Bergen-Enkheim

Große Begeisterung für das Stadtteilfest in Bergen-Enkheim

Ursprünglich als Ersatz zum Berger Markt geplant, könnten aus dem Wochenendfest neue Formate entstehen. Der Ortsbeirat unterstützt die Pläne.

Begeisterung hat das dezentrale Stadtteilfest ausgelöst. In der Sitzung des Ortsbeirats 16 (Bergen-Enkheim) trat am Dienstagabend ein Bürger ans Mikrofon, um den Ortsbeirat und den Vereinsring für das Fest zu loben und allen Beteiligten zu danken.

„Die Rückmeldungen aus der Bürgerschaft waren durchweg positiv“, berichtete auch Wilfried Bender (CDU). Der stellvertretende Ortsvorsteher war einer der führenden Organisatoren. Zufrieden und teils begeistert sei auch die Stimmung unter den 20 Vereinen, die das Stadtteilfest am Wochenende 4. und 5. September auf die Beine stellten. „Das schreit nach einer Wiederholung“, sagte Bender nicht nur so daher.

Weil der Berger Markt, vor allem von der Kulturgesellschaft organisiert, wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, hatten Ortsbeirat und Vereinsring nach einem Ersatz gesucht. „Wir mussten gar nicht viel organisieren. Wir mussten nur zum Runden Tisch einladen, den Rest haben die Vereine selbst gestaltet“, so Bender. 20 Vereine waren gekommen, entwarfen und realisierten einen proppenvollen Veranstaltungskalender. Dennoch hätten es mehr Vereine sein können, findet Beatrix Müller-Mamerow, Vorsitzende des Vereinsrings. Zwar seien 20 Vereine nicht schlecht, aber im Vereinsring seien schließlich 68 organisiert.

Dennoch: Was erst nur als Ersatz für den Berger Markt gedacht war, könnte wegen der guten Erfahrung in den kommenden Jahren neue Formate hervorbringen, die die Vereine gestalten. Das war das Ergebnis einer Nachbesprechung zum Stadtteilfest, wie Bender erzählte. „Die Vereine stehen bereit für ein weiteres Stadtteilfest im nächsten Jahr – dann vielleicht eintägig.“

Wie genau dieses Stadtteilfest aussehen, ob es in den Berger Markt integriert wird oder eigenständig an einem anderen Wochenende gefeiert werden könnte, sei offen, sagte Hubert Heinemann von den Schelmenspielern. Die Lust auf eine neue Zusammenarbeit sei jedenfalls da.

Diese Zusammenarbeit lobte auch Bender und nannte ein Beispiel: Der FC Germania und der Turnverein 1874 Bergen-Enkheim hatten beide für den Samstag mit sportlichen Mitmachangeboten und Live-Musik praktisch das gleiche Programm geplant. Das habe nicht zu Streit geführt. „Was sollen wir uns da in Quere kommen?“, habe der TV gesagt, erzählt Bender, und habe sein Programm einfach auf Sonntag verlegt.

Vom Ortsbeirat erhielten die Vereine nicht nur organisatorische Unterstützung. Mit einem Antrag aller Fraktionen beschloss das Stadtteilgremium, unter anderem Musik-Bands, das Angebot des Abenteuerspielplatzes Riederwald, die Kostümreinigung der Schelmenspieler und die Kosten für Werbung aus seinem Budget zu finanzieren.

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