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Die Schelmenspieler dürfen beim Berger Markt nicht fehlen.
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Die Schelmenspieler dürfen beim Berger Markt nicht fehlen.

Bergen-Enkheim

Ganz Bergen war eine Bühne

Die Vereine in Bergen-Enheim sind zufrieden: Erstmals konnten sie sich wieder beim Berger Markt präsentieren. Auch die Schelmenspieler waren mit dabei.

Überall in Bergen-Enkheim wurde am Wochenende gefeiert. Das gab den aktiven Vereinen im Ort endlich wieder die Chance, sich präsentieren zu können. Dennoch ist es am Samstagmittag recht ruhig in Bergen. Durch die dezentralen Veranstaltungsorte entzerrt sich das Festpublikum. „Uns war klar, wir müssen einfach zeigen, dass wir noch da sind“, sagt Vorstandsmitglied er Landfrauen Elfi Kneussel.

Vor der Buchhandlung Bergen Erlesen hat sich der Verein mit einem Tisch, Sonnenschutz und für die Hygiene nötigen Utensilien platziert. „Unser Programm halten wir etwas kleiner. Es gibt Marmelade, Gelee und Kuchen. Es ist das erste Mal seit Pandemiebeginn, dass wir wieder unterwegs sind.“ Die Gäste seien sehr vorsichtig, berichtet Kneussel. Kneussel hofft, dass der Berger Markt in Zukunft wieder wie gewohnt stattfinden kann.

Im Nordring hat die Katholische Kirche geöffnet. Auch dort besiegt die Vorsicht die Partylaune. So bietet die Heilig-Kreuz-Gemeinde einen corona-sicheren „Segen-To-Go“ an. In der Kirche liegen kleine Segenssprüche zum Mitnehmen bereit, dazu ein QR-Code, hinter dem sich nach dem Scannen mit dem Smartphone Musik verbirgt.

Auf dem Schelmenburgplatz steigt am Samstagnachmittag das Herzstück der Bergener Festlichkeiten. Das Schelmenspiel konnte 2017 zum letzten Mal aufgeführt werden. „Mit der Pandemie und der Aussicht darauf, dass der Schelmenburgplatz bald umgebaut wird, war uns klar, wir müssen jetzt die Gelegenheit nutzen und einfach mal wieder etwas machen“, erklärt Hans Meurer, Projektleiter des Vereins der Schelmenspieler. Die Idee für die szenische Führung durch den Ort sei bereits über zwei Jahre alt. Das Format hätte nun perfekt für das Stadtteilfest gepasst. Beatrix Müller-Mamerow, Vorsitzende des Vereinsrings, zieht am frühen Sonntagmittag ein erstes, sehr positives Fazit: „Beim Oldtimertreffen vor dem Hessencenter ist es rappelvoll, es ist wirklich toll“, sagt sie und freut sich. Der Vereinsring habe viel Arbeit in die Organisation gesteckt: „Ich finde es so toll, dass so viele Vereine mitmachen. Ich glaube, es ist sehr wichtig für sie, sich endlich mal wieder zeigen zu können.“ Das tue dem Stadtteil gut. Sie halte das Fest in dieser Form für eine sehr gelungene Alternative – den Umständen wegen der Pandemie entsprechend. „Die Vereine wachen aus dem Dornröschenschlaf auf und vielleicht ist das ja eine gute Vorlage für andere Stadtteile, etwas ähnliches zu machen.“

Die Landfrauen in Bergen-Enkheim verkauften Marmelade beim Berger Stadtteilfest.

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