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Berger Markt fällt aus

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Von: Friedrich Reinhardt

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Beatrix Müller-Mamerow und Wilfried Bender (ganz rechts) verteilen Flyer für das Bergen-Enkheimer Stadtteilfest 2022 auf dem Schelmenburgplatz.
Beatrix Müller-Mamerow und Wilfried Bender (ganz rechts) verteilen Flyer für das Bergen-Enkheimer Stadtteilfest 2022 auf dem Schelmenburgplatz. © Friedrich Reinhardt

Der traditionelle Berger Markt mit Viehauftrieb rund um die Schlemenburg muss auch in diessem Jahr ausfallen. Grund ist, dass die Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim, die das Fest organisiert, derzeit keinen Geschäftsführer hat. Nun springen die Vereine ein und feiern am ersten Septemberwochenende ein großes Stadtteilfest.

Schon in den vergangenen beiden Jahren musste der traditionelle Berger Markt mit dem Viehtrieb auf den Schelmenburgplatz wegen Corona ausfallen. Das Gedränge zwischen Tiergattern, Ständen und Schelmenburg wäre nicht zu verantworten gewesen. In diesem Jahr wird es statt des Berger Marktes ein Stadtteilfest der Vereine geben.

Hintergrund ist, dass die Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim, die den Markt wie das Stadtschreiberfest organisiert, derzeit keinen Geschäftsführer hat, seit der Vertrag mit Alexander Losse im Oktober 2021 aufgelöst wurde. Auch zehn Monate später ist kein Nachfolger gefunden. Peter Ließmann, der Leiter der Verwaltungsstelle Bergen-Enkheim, hat die Geschäftsführung der Kulturgesellschaft nur kommissarisch übernommen. Daher werden die Vereine vom 2. bis zum 4. September ein Stadtteilfest auf die Beine stellen, bei dem überall in Bergen-Enkheim etwas los ist. „Es ist für jeden etwas dabei. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene“, kündigt Vereinsringsvorsitzende Beatrix Müller-Mamerow an. Insgesamt 21 Vereine und Initiativen sowie die drei Kirchengemeinden sind mit eigenen Programmpunkten bei dem Fest vertreten.

Auch das Stadtschreiberfest wird wie gewohnt am Freitag, 2. September, von 19 bis 22 Uhr, stattfinden. Dann wird die amtierende Stadtschreiberin, die Schweizerin Dorothee Elmiger, das Stadtschreiber-Haus verlassen und den Schlüssel an ihre Nachfolgerin Marion Poschmann übergeben. msr

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