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Benefizspiel im Waldstadion Frankfurt: Kevin Trapp steht bei Champions for Charity im Tor

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Von: Oliver Teutsch

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Haben beide begnadete Hände: Kevin Trapp (l.) und Dirk Nowitzki.
Haben beide begnadete Hände: Kevin Trapp (l.) und Dirk Nowitzki. © Oeser

Kevin Trapp und Dirk Nowitzki rühren die Werbetrommel für Champions for Charity. Im Waldstadion wird zu Ehren von Michael Schumacher gekickt.

Frankfurt - Sie sind sich nie zuvor begegnet und haben in ihrem Sport auch gänzlich andere Ziele. Der eine, Ex-NBA-Star Dirk Nowitzki, hat sein Leben lang versucht, die Bälle einzunetzen. Der andere, Kevin Trapp, will als Torwart von Eintracht Frankfurt nichts sehnlicher als den Ball im Netz zu verhindern. Am Mittwoch (24. August) um 18 Uhr werden beide an einem Strang ziehen.

Für das Benefiz-Fußballspiel „Champions for Charity“ zu Ehren von Michael Schumacher werden nicht nur Trapp und Nowitzki im Waldstadion auflaufen, sondern auch Sebastian Vettel, Mats Hummels, Lukas Podolski, Timo Boll, Felix Neureuther, Martin Hinteregger, Laura Freigang, Karl-Heinz Körbel, Uwe Bindewald, Rudi Bommer und Ervin Skela sowie weitere aktive und ehemalige Profisportler.

Eintracht-Torwart Kevin Trapp: „Ich muss mich darauf einstellen, dass es um was anderes geht“

Um die Werbetrommel zu rühren, haben sich Trapp und Nowitzki schon eine Woche zuvor in einer VIP-Lounge des Stadions sehen lassen. Der eine kam frisch vom Training, der andere ist gerade aus den USA eingeflogen. „Ich habe ihm meinen Salat angeboten, aber den wollte er nicht“, flachste der Basketballer im Ruhestand. „Es ist noch etwas früh für Abendessen“, entschuldigte sich Trapp für seine Weigerungshaltung.

Es ist etwas ungewöhnlich, dass ein aktiver Spieler während der Saison an einem Benefiz-Kick teilnimmt. Doch als die Anfrage von Organisator Dirk Nowitzki kam, habe er nicht überlegen müssen, verriet Trapp. Der 32-Jährige machte keinen Hehl daraus, dass er sehr ehrgeizig ist. Sonst wird man auch nicht als Welttorhüter des Jahres nominiert. „Ich muss mich darauf einstellen, dass es um was anderes geht“, ermahnte sich Trapp selbst.

Eintracht-Fan und Mavericks-Legende: Dirk Nowitzki löst Kevin Trapp im Tor ab

„Ich werde ihm vorher ein paar Elfer draufschießen, damit er über das Niveau Bescheid weiß“, versprach Nowitzki und bekannte freimütig, dass er früher beim Fußballspielen immer über seine eigenen Füße gestolpert sei. Weitaus besser lief es für den 2,13-Meter-Mann, der von 1999 bis 2019 für das US-Basketballteam Dallas Mavericks in der NBA auflief. Seine Karrierehöhepunkte waren die Wahl zum MVP, dem besten Spieler der Saison, 2007 und der Gewinn der Meisterschaft 2011.

Das Waldstadion indes kennt Nowitzki auch schon, schließlich sei er früher „so ein bisschen Eintracht-Fan gewesen“ und in seiner Würzburger Zeit Zuschauer gewesen, als die Beins, Okochas und Yeboahs wirbelten. Nowitzki selbst wird nach eigener Aussage eher nicht wirbeln, sondern sich mit Trapp als Torhüter ablösen, damit dieser nicht zu viel Spielzeit absolvieren muss. Kommenden Mittwoch haben also beide die gleichen Ziele.

Vor dem Spiel erwartet die Gäste am Waldstadion eine Fanmeile und Autogrammstunden. Die Erlöse des Spiels gehen an soziale Projekte der Dirk Nowitzki-Stiftung und der Keep Fighting Foundation der Familie Schumacher. Die Tickets kosten zehn Euro, ermäßigt sieben. (Oliver Teusch)

Kevin Trapp steht vor einem Wechsel von Eintreacht Frankfurt zu Manchester United.

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