Brandstiftung

Bekennerschreiben zu Autobränden in Bockenheim aufgetaucht

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Sieben Autos sind in der Nacht zu Dienstag bei einem Brand in Bockenheim zerstört worden. Nun haben sich mutmaßliche Linke zu der Brandstiftung bekannt.

Für die Zerstörung von sieben Autos durch einen Brand in der Nacht zu Dienstag in Bockenheim könnten Linksradikale verantwortlich sein. Bei der Frankfurter Rundschau ging am Donnerstag ein anonymes Schreiben ein, dessen Autoren behaupten, in jener Nacht ein Auto der Firma Siemens „abgefackelt“ zu haben.

Zur Begründung hieß es, Siemens stelle unter anderem Zubehör für Gefängnisse her. Außerdem werden in dem Schreiben inhaftierte linksradikale Aktivisten gegrüßt. Dazu heißt es: „Wir machen weiter, wider die Verhältnisse.“ Unterzeichnet ist das anonyme Schreiben mit „Antiimperialistische Aktion“.

Autos in Flammen: Bereits mehrfach standen Autos im Rhein-Main-Gebiet in Flammen.  

Eine Polizeisprecherin sagte der FR am Freitag, das Schreiben sei den Ermittlern nicht bekannt. Ob es authentisch sei, sei daher unklar. Bisher gebe es in dem Fall noch keine heiße Spur, man gehe aber weiter von Brandstiftung aus und suche dringend nach Zeugen, sagte die Sprecherin. Die Polizei bestätigte auch, dass einer der zerstörten Wagen auf die Firma Siemens zugelassen sei.

Insgesamt waren in der Nacht zu Dienstag in der Falkstraße sieben Autos ausgebrannt, zwei weitere waren durch die Hitze beschädigt worden. Außerdem wurden Fassaden und Fahrräder beschädigt, zwei Anwohner klagten über Beschwerden aufgrund der Rauchgase und wurden im Krankenhaus behandelt.

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