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Kulturpolitik

Bei den Städtischen Bühnen ist Eile geboten

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Vor 20 Jahren wurden bauliche Mängel im Gebäude offensichtlich. Und immer noch gibt es keine Entscheidung für einen neuen Standort der Städtischen Bühnen. Ein Kommentar.

Wo entstehen die neuen Bühnen in Frankfurt? Endgültig beantworten lässt sich diese Frage auch nach der Pressekonferenz von Oberbürgermeister Peter Feldmann und Kulturdezernentin Ina Hartwig nicht. Zwar empfiehlt der Untersuchungsbericht für die Oper den Standort an der Neuen Mainzer Straße. Doch werden die Stadtverordneten dem folgen und jetzt schnell die nächsten Schritte einleiten? Oder werden sie noch monatelang Debatten führen und weitere Prüfungen in Auftrag geben? Bitte, bitte nicht.

Denn der Faktor Zeit wird beim Neubau der Bühnen immer entscheidender. Zur Erinnerung: Es ist fast 20 Jahre her, dass die Bauaufsicht bei einer Begehung des Gebäudes eine dreistellige Zahl an gravierenden Mängeln feststellte. Und die Machbarkeitsstudie, in der die Kosten für Neubau und Sanierung gleichermaßen auf 900 Millionen Euro geschätzt wurden, ist jetzt auch schon vier Jahre alt. In der Zwischenzeit hat sich der Zustand der Bühnen verschlechtert. Niemand weiß, ob das Gebäude nicht doch in den nächsten Jahren geschlossen werden muss. Und wie sich die Haushaltslage der Stadt entwickelt, ist auch völlig offen. Gesellschaften wie Fraport und Messe werden zunächst wohl keinen Gewinn abwerfen. Manche Stadtverordnete könnten ins Grübeln kommen, ob sich eine Investition in dieser Größenordnung wirklich verantworten lässt.

Insofern ist jetzt Eile geboten. Das gilt auch für den Magistrat. Dass Feldmann und Hartwig am Donnerstag nicht sagen konnten, wie viel das Grundstück für die Oper eigentlich kosten würde, irritiert in diesem Zusammenhang.

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