Jubiläum

Bauhaus in Frankfurt

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Die Stadt feiert den 100. Geburtstag der legendären Kunstschule.

Bald jährt sich die Gründung des Bauhauses, der legendären Kunstschule, zum 100. Mal. Frankfurt feiert dieses Jubiläum, das auch für die Architektur und das Design wichtig ist, schon jetzt. Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) beginnt am Donnerstag, 1. November, mit einer Serie von sechs Vorträgen. Dabei steht die Architektur im Zentrum.

Die Stadt hatte sich in den 20er Jahren sogar Hoffnung gemacht, das Bauhaus von Weimar nach Frankfurt zu holen. Der damalige Oberbürgermeister Ludwig Landmann warb in Weimar für einen Umzug.

Frankfurt hatte mit dem städtebaulichen und architektonischen Aufbruch der Moderne viel zu tun. In Frankfurt arbeitete damals Stadtbaurat Ernst May, der Siedlungen wie die Römerstadt auf den Weg brachte. Der Architekt Ferdinand Kramer war sein Mitarbeiter, die Designerin Margarete Schütte-Lihotzky entwarf Klassiker wie die Frankfurter Küche, der Architekt Martin Elsaesser war in dieser Zeit Leiter des Frankfurter Hochbauamtes. Nach seinem Entwurf entstand die Frankfurter Großmarkthalle.

Im ersten Vortrag im DAM am 1. November beschäftigt sich der renommierte Kunsthistoriker Frederic Schwarz vom University College London mit dem Thema: „Bauhaus and Critical Theory: An Uneasy Relationship“.

Am 29. November erinnert Reto Geiser von der Rice University in Houston/Texas an Bauhaus-Mitglieder, die wegen der Nationalsozialisten emigrieren mussten. „Cold War. Bauhäusler in the Soviet Union and the USA“ heißt sein Vortrag.

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