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Kommentar: Erst informieren, dann umziehen

  • Boris Schlepper
    VonBoris Schlepper
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Partyvolk und offene Drogenszene gibt es im Bahnhofsviertel nicht erst seit gestern - wer dort hinzieht weiß, was ihn erwartet. Die Süchtigen zu verdrängen ist keine Option.

Wer in ein Viertel zieht, sollte es sich vorher anschauen, wenn er keine Überraschungen erleben will. Gibt es Kneipen in der Nähe, aus denen allabendlich laute Musik dröhnt? Eine Straße, über die nachts die Autos rasen; ein Jugendzentrum, in dem Sprayer:innen aktiv sind? Und wie setzt sich die Wohnbevölkerung zusammen? Das gilt für Bornheim ebenso wie für Niederursel – und natürlich erst recht für das Bahnhofsviertel.

Menschen, die sich dort eine Wohnung kaufen oder mieten, wie die Zugezogenen in der Elbestraße, müssten wissen, worauf sie sich einlassen. Und nicht erst hinterher mehr Kontrollen fordern. Es ist kein Geheimnis, dass es im Bahnhofsgebiet eine offene Drogenszene gibt, dass dort Bordelle und Laufhäuser stehen und das Quartier – außerhalb der Pandemie – von Partyvolk heimgesucht wird. Mit all seinen Nebeneffekten.

Sicher ist das nicht immer schön, doch gehört das zu einer Großstadt dazu. Schließlich können Menschen, die stören, nicht einfach verdrängt werden. Wohin auch, sie würden wohl wieder anecken. Wichtig ist es deshalb, Unterstützung anzubieten, wie es die Stadt Frankfurt bereits tut – und wie es die Zugezogenen ja auch fordern. Doch ist es allen selbst überlassen, ob sie diese Hilfe annehmen. Dazu sollte niemand gedrängt werden.

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