Bahnhofsviertel

Ideen fürs Quartier

  • schließen

Für die Bewohner gibt es eine neue Anlaufstelle. Es handele sich auch um einen Ort für Visionen zur Zukunft des Stadtteils.

Das „Zukunftslabor – Rote Treppe“ soll wie das ehemalige Stadtteilbüro Anlaufstelle für alle Bewohner des Viertels sein. Am Donnerstag wurde das neue Projekt von Quartiersguide, Autor und Künstler Oskar Mahler eröffnet. Die Räume mitten in der neuen Kaiserpassage sollen ebenfalls für kleine Ausstellungen genutzt werden. „Das Bahnhofsviertel kann stolz sein, dass es Menschen wie Sie gibt, die sich unermüdlich einsetzen und für ihre Visionen stark machen“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). Er hatte das neue Angebot gemeinsam mit Mahler eröffnet.

Der Name „Zukunftslabor“ weise darauf hin, dass es dabei um mehr als eine Anlaufstelle gehe, nämlich um einen Ort für Visionen zur Zukunft des Stadtteils, so Feldmann. „Es werden Fragen der Nachhaltigkeit, etwa Pläne für ein autofreies Viertel und viele neue Ideen im Mittelpunkt stehen.“ Er werde diese mit in den Römer nehmen. Der Stadtteil sei Ankunftsort von Millionen Menschen im Jahr - und Lebensmittelpunkt. „Wir brauchen Orte wie diesen, in denen Zukunft gedacht wird“, sagte der Oberbürgermeister.

Mahler gilt als Institution im Viertel. Der Regisseur und Bildhauer betrieb mit seinem Hammer-Museum in der Münchner Straße das wohl kurioseste Ausstellungshaus. 1500 Werkzeuge waren auf 30 Quadratmeter untergebracht. Aus baurechtlichen Gründen musste das Museum schließen. Mahler ist in verschiedenen Initiativen und Vereinen aktiv und engagiert sich für das Zusammenleben im Stadtteil.

Die Kaiserpassage war zwei Jahre lang für 20 Millionen Euro renoviert worden. Seit Februar gibt es in dem Durchgang zwischen Kaiser- und Taunusstraße neben sieben Läden auch einen großen Tegut-Markt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare