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Auch das Rotlichtviertel gehört zum Bahnhofsviertel.

Altstadt

Einblicke ins Bahnhofsviertel

Am Dienstag gibt es eine Führung durch die Ausstellung „Banker, Bordelle und Bohème: Stationen der Geschichte des Bahnhofsviertels“.

In 24 Stationen beleuchtet die Ausstellung „Banker, Bordelle und Bohème: Stationen der Geschichte des Bahnhofsviertels“ im Institut für Stadtgeschichte die Historie von Frankfurts facettenreichstem Quartier. Am Dienstag, 26. Februar, führt Markus Häfner, Kurator der Ausstellung, ab 18 Uhr durch die Schau. Er erläutert die Hintergründe zu den Ausstellungsstücken, prägende Protagonisten und Wissenswertes zur Vergangenheit des Viertels.

Die stationsweise Reise beginnt mit dem Hochgericht auf dem Galgenfeld und führt über die noblen Sommervillen, die drei Lokalbahnhöfe und den 1888 eröffneten Hauptbahnhof zu den Planungen für das moderne Vorzeigeviertel mit seinen prägenden Bauten wie dem Schumanntheater und der Hotellerie. Ebenso finden alteingesessene Geschäfte und Bars, städtebaulicher Wandel und Spekulationsgeschäfte, Pelzhandel und multikulturelles Flair, Drogenproblematik und Rotlichtmilieu sowie Bankentürme und Gentrifizierung Berücksichtigung.

Treffpunkt zur Führung ist um 18 Uhr das Dormitorium im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Reservierungen sind nicht möglich. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Die Schau ist bis zum 7. April montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. (dit)

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