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In der Münchener Straße im Frankfurter Bahnhofsviertel gibt es derzeit keine richtigen Haltestationen für die Straßenbahn.
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In der Münchener Straße im Frankfurter Bahnhofsviertel gibt es derzeit keine richtigen Haltestationen für die Straßenbahn.

Bahnhofsviertel

Barrierefreie Haltestellen in der Münchener Straße

  • Boris Schlepper
    VonBoris Schlepper
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Der Ortsbeirat setzt sich dafür ein, dass in der Münchener Straße barrierefreie Straßenbahn-Haltestellen entstehen. Langfristig soll die Straße im Bahnhofsviertel aufgewertet werden.

In der Münchener Straße soll es zeitnah barrierefreie Tram-Haltestellen geben. Der Ortsbeirat 1 hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, dass temporär Stationen bis an die Straßenbahngleise errichtet werden. Diese soll das Ein- und Aussteigen auch für Menschen mit Behinderung ermöglichen, bis die Haltestellen endgültig umgebaut werden. Einen entsprechenden Antrag der Grünen hat das Gremium vor kurzem auf den Weg gebracht.

Die Münchener Straße sei eine belebte Geschäftsstraße, die von drei stark frequentierten Straßenbahnlinien durchfahren werde. Dennoch seien die Stationen nicht barrierefrei, heißt es in der Vorlage. Da sich daran in naher Zukunft nichts ändern werde, wie der Magistrat Anfang August in einem Bericht mitgeteilt hat, sei eine kostengünstige, schnell greifende temporäre Lösung nötig.

Die Mehrheit des Ortsbeirats will die Situation auf der Münchener Straße für mobilitätseingeschränkte Menschen, Eltern von Kleinkindern, Gewerbetreibenden und Gastronom:innen darüber hinaus verbessern. So soll in dem Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Willy-Brandt-Platz ein flächendeckendes Tempo 20 eingeführt werden. Dadurch werde die Sicherheit für Radfahrende und Personen, die zu Fuß unterwegs sind, „entscheidend erhöht“, heißt es in dem Antrag.

Auch wollen die Stadtteilpolitiker – bis auf CDU und FDP –, dass weitere Auto-Parkplätze für das ansässige Gewerbe in Lieferzonen umgewandelt werden. So soll das Halten in zweiter Reihe und die Behinderung der Tram verhindert werden. Auch werde dadurch das ständige Hupen von blockierten Kraftfahrenden und das Bimmeln der Straßenbahn reduziert, worüber sich Anwohner:innen beschwert hätten. Um der durch die Corona-Pandemie gebeutelten Gastronomie zu helfen, will der Ortsbeirat zudem weitere Stellflächen für Sommergärten freigeben. CDU und BFF im Ortsbeirat lehnen das ab.

Die Idee, die Münchener Straße umzugestalten und aufzuwerten, ist nicht neu. Schon vor Jahren gab es eine Vorplanung, demnach etwa die Bürgersteige breiter und Parkplätze reduziert werden sollten. Vorgesehen war auch, Bäume zu pflanzen und die Haltestellen barrierefrei auszubauen. Aus „Kapazitätsgründen und aufgrund konkurrierender Projekte mit höherer Priorität“ könne die Planung derzeit nicht wieder aufgenommen werden, teilte der Magistrat mit. Die Münchener sei bereits eine Anliegerstraße mit geringem Verkehrsaufkommen .

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