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Peter Wirth (zweiter von links neben seiner Frau Heike), den die meisten als Bahnbabo kennen, hat sein Weihnachtsgeld und die Einnahmen aus seinem Buch für den Verein Mainlichtblick gespendet. Darüber freuen sich Frank Fechner, Geschäftsführer, und Brigitte Orth, Geschäftsführerin. Foto: Sauda
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Peter Wirth (zweiter von links neben seiner Frau Heike), den die meisten als Bahnbabo kennen, hat sein Weihnachtsgeld und die Einnahmen aus seinem Buch für den Verein Mainlichtblick gespendet. Darüber freuen sich Frank Fechner, Geschäftsführer, und Brigitte Orth, Geschäftsführerin.

Soziales Engagement

Bahnbabo spendet Honorar und Weihnachtsgeld für bedürftige Kinder in Frankfurt

Der in Frankfurt auch als „Bahnbabo“ bekannte U-Bahnfahrer Peter Wirth wendet sich „Mainlichtblick“ erneut mit einer Spende zu. Dem Verein ist er eng verbunden.

Der „Bahnbabo“, als den man ihn kennt, hat in diesem Jahr ein Buch veröffentlicht. Bekannt ist der kultige U-Bahnfahrer Peter Wirth aber vor allem wegen seiner Gedichte, die er für – fast – alle Lebenslagen parat hat. Nur für seinen Lieblingsverein, „Mainlichtblick“ mit Sitz in Frankfurt, der kranken Kindern und Jugendlichen in Lebenskrisen Wünsche erfüllt, Freude und neuen Lebensmut schenkt, hat er noch keine Verse verfasst. Das kommt sicher noch.

Peter Wirt, der „Bahnbabo“: Dem Verein „Mainlichtblick“ eng verbunden

Immerhin hat er den Verein in seinem Buch „Beste Laune mit dem Bahnbabo“ mit einer ganzen Seite bedacht. Und er hat noch mehr getan. „Ich habe das Autorenhonorar aus dem Buch und mein Weihnachtsgeld gespendet“, sagt er. Allerdings: „Ich erhalte das Honorar am Ende des Jahres. Und weil ich erst zur Buchmesse veröffentlicht habe, kriege ich keine extra Abrechnung für diese zwei Monate. Also spende ich im nächsten Jahr dann die Einnahmen aus den Buchverkäufen“, so der Bahnbabo.

Sein Herz schlägt seit seinem Sieg beim „Hessenquiz“ für „Mainlichtblick“. Damals hat er eine gewonnene Reise auf einen Jungen namens Kaan übertragen lassen, den Kontakt zu Kaan stellte „Mainlichtblick“ her. „Damit ging das los, und jetzt werde ich mich bis zum letzten Tag meines Lebens hier einsetzen“, sagt der „Bahnbabo“. „Ich möchte dem Leben zurückgeben, was es mir gegeben hat. Geld ist doch nur dann schön, wenn du andere damit glücklich machen kannst.“

In Frankfurt sozial sehr engagiert: „Bahnbabo“ Peter Wirth erfüllt Wünsche

Jetzt halfen der in Frankfurt populäre „Bahnbabo“ und seine Frau der herztransplantierten Lena. Sie hatte sich an „Mainblick“ gewandt, weil sie einen Stuhl und einen Schreibtisch brauchte. „Sie gehört zur Risikogruppe und kann nicht in die Schule“, erklärt Brigitte Orth, „Mainlichtblick“-Geschäftsführerin. Lenas Geschichte rührt die Wirths schon lange. Ihre Mutter hatte kein Geld fürs Zugticket zum Krankenhaus in Gießen, in dem ihre Tochter damals die schwere Operation hatte. „Mainlichtblick“ half auch da.

Es gibt noch einen zweiten Wunsch, den der „Bahnbabo“ und seine Frau Heike erfüllten: Sie übernehmen die Reittherapie-Stunden für den kleinen Finn, dfer viel zur früh auf die Welt kam und lange um sein Leben kämpfen musste. Er hat eine neurologische Erkrankung, ist stark entwicklungsverzögert und kann weder laufen noch sprechen. Als dann noch sein Zwillingsbruder an Krebs erkrankte, galt diesem die höchste Aufmerksamkeit. Auch deshalb tun Finn die Stunden auf dem Pferd sehr gut. (Enrico Sauda)

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