Traurig, aber wahr.

Corona Homestory

Bärenstark durchhalten gegen Corona

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Weil die FR-Gemeinde immer weitere gute Tipps für die seltsame Zeit mit diesem Virus hat - auch für kleine Bären.

Bodenständiges und zugleich cooles Kulturleben genießen – das wär’ mal wieder was. Geht nicht? Geht doch. Der Heddernheimer Kulturtreff Habel.elf quartiert sein Programm aus. Per Internet. Zu uns allen nach Hause.

Dort läuft dann als Livestream beispielsweise am Samstag, 25. April, ab 20 Uhr der Clubabend „Soul, Vinyl und drink.at.home“. Zwei DJs legen – „mit dem nötigen Abstand“ – ihre liebsten Soulplatten auf. „Dazu müsst ihr dann euch selbst Drinks servieren“, empfiehlt Markus Schmid vom Team. Am Freitag, 8. Mai, 20 Uhr, kommt auf dieselbe Art ein Beitrag zu „Frankfurt liest ein Buch“ durchs Netz: Rolf Mütze liest aus Erich Kubys „Rosemarie“, garniert mit Musik der Klavierschule „88 Tasten“. Außerdem veranstaltet das Habel.elf im Mai wieder seinen Apfelweinwettbewerb mit selbst gekeltertem Stöffche. Wer seine Kreation ins Rennen schicken will, gibt fünf Liter ab, die Wirte verteilen Portionen an die Testtrinker in Heddernheim, und wiederum online werden die Siegerschoppen prämiert. Programm, Livestreams und Anmeldung unter www.habel-elf.com.

Der Hase trägt auch einen Atemschutz auf der Nase.

Wir bleiben im Frankfurter Norden und – was ist denn da los? Am Zaun der Kindertagesstätte neben dem Harheimer Bürgerhaus hängt eine Geschichte. Sie heißt: „Der kleine Bär kann nicht in die Kita gehen“. Auf 28 Seiten erzählt darin Lisa Zenker, was los ist, und zwar so, dass es alle verstehen, vor allen der kleine Bär Kurt. Als der nämlich morgens aufsteht, kann er gar nicht in die Kita gehen. Die ist geschlossen wegen Corona.

Mama Bär erläutert, welche Vorsichtsmaßnahmen jetzt nötig sind, man sieht entzückende kleine Tiere mit Gesichtsmasken, Bären beim Händewaschen, Bären beim Videochat – und Bären, die den Mut nicht verlieren. Schöne Idee von Lisa Zenker, Mitarbeiterin der Agentur AV1 Bild & Ton in Kaufungen, die die Geschichte frei zur Verfügung gestellt hat.

Pech hatte Lara Gregori. Die 16-jährige Schülerin musste ihr Auslandsjahr in den USA wegen der Bedrohung durch Corona abbrechen. „Ich wurde in Amerika von dem einen auf den anderen Tag einfach aus meinem Leben herausgerissen, konnte mich noch nicht einmal von all meinen Freunden verabschieden“, berichtet sie. „Es ist unglaublich frustrierend, den ganzen Tag in Quarantäne zu sitzen und noch nicht einmal zu wissen, wann man seine Freunde im Ausland wiedersehen kann.“ Jungen Leuten, denen es ähnlich geht, will sie damit sagen, dass sie nicht allein sind.

Alle kleinen Bären und großen Menschen, die ebenfalls gute Tipps für diese seltsame Zeit haben, dürfen sich gerne bei uns melden: online@fr.de.

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