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Loch am Südbahnhof: Nachdem Gleise und Bahnsteig absackten, laufen Bauarbeiten und S-Bahnen fahren eingeschränkt.
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Loch am Südbahnhof: Nachdem Gleise und Bahnsteig absackten, laufen Bauarbeiten und S-Bahnen fahren eingeschränkt.

Grünen

Baerbock besucht Impfaktionen in Frankfurt

Annalena Baerbock besucht am Donnerstag mehrere Impfaktionen in Frankfurt. Unter anderem mit mobile Impfteams will sie die Impfkampagne vorantreiben.

Noch vor ein paar Wochen hatte Eva Bloch (66) Schwierigkeiten, einen Impftermin zu bekommen. Umso mehr freut sie sich nun über das schnelle und unkomplizierte Impfangebot im Mehrgenerationenhaus im Gallusviertel. Dort war am Donnerstag auch Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock zu Besuch und sprach mit den zu impfenden Menschen und dem Impfpersonal. Durch Gespräche mit Menschen wie Frau Bloch wurde für sie deutlich, „wie wichtig es ist, dass nicht nur in den Betrieben geimpft wird und in den Arztpraxen, sondern auch in den Quartieren vor Ort, weil die Schwelle, da hinzukommen, eben eine ganz andere ist“.

Vor dem Hintergrund der steigenden Inzidenz in Frankfurt betonte Baerbock die Relevanz des Impfens als Mittel im Kampf gegen die Pandemie. „Das heißt, dass wir die mobilen Impfteams vor Ort auch ausfinanzieren müssen. Das ist dann Aufgabe von Bund und Ländern, solchen Projekten eine Perspektive zu geben.“ Aktuell stagniert die deutschlandweite Erstimpfquote bei circa 60 Prozent. Viele sind sich noch unsicher, ob sie sich impfen lassen wollen. Um dieser Skepsis entgegenzuwirken, müsse sichergestellt werden, dass die Menschen ausreichend informiert seien, so Baerbock. Dabei können zum Beispiel sogenannte Gesundheitslotsinnen und -lotsen helfen. Das sind geschulte Ehrenamtliche, die in interkulturellen Räumen die Gesundheitskompetenz von Frankfurtern und Frankfurterinnen stärken sollen. Auch mit ihnen kam die Kanzlerkandidatin ins Gespräch.

Im Anschluss folgte ein Besuch im Impfzentrum auf dem Messegelände, wo das Thema der Gespräche ebenfalls die Schwierigkeiten der Impfkampagne waren. Benedikt Hart (32) vom DRK versicherte jedoch, dass trotz vieler Terminabsagen oder Menschen, die einfach nicht erschienen, in keinem Fall Impfdosen im Müll landeten. „Lieber wartet der Impfling eine Viertelstunde länger, und dafür müssen wir nichts wegwerfen. Das war uns wichtig und ist uns auch immer gelungen.“ Über den Besuch der Kanzlerkandidatin habe sich das Personal sehr gefreut, so Hart. Ihre Anwesenheit gebe ihnen das Gefühl, dass ihre Leistungen wirklich wertgeschätzt würden. Auch für Baerbock sei es wichtig gewesen, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen. „Das ist es eben, live und in Farbe, was für Politik wirklich entscheidend ist.“ (KIKI BRUDER)

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