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Im Studio: Nobbi und Ebbi. Beziehungsweise Uschi und Rosi. Beziehungsweise Henni Nachtsheim (li.) und Gerd Knebel. Also Badesalz.
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Im Studio: Nobbi und Ebbi. Beziehungsweise Uschi und Rosi. Beziehungsweise Henni Nachtsheim (li.) und Gerd Knebel. Also Badesalz.

Comedy-Duo Badesalz

Badesalz hat es wieder getan

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Am Freitag erscheint die CD „Radio Badesalz Vol. 1“ mit den Gags der Podcast-Reihe. Eine Single gibt es bereits vorab zu hören.

Achtung: Wo wohnen Katzen am liebsten? Na? Na? Wird natürlich hier nicht verraten. Wo denken Sie hin? Dies ist eine seriöse Zeitung, und hier werden die Pointen von Witzen nicht schon vorher hinausposaunt. Besonders wenn der Witz von heute an auf der neuen Badesalz-CD zu hören ist: in der Rubrik „Aus unserer kleinen Scherzkeksdose“.

Wahre Fans des Komikerduos Henni Nachtsheim und Gerd Knebel, bekannt seit fast 40 Jahren unter dem Namen Badesalz, könnten den Witz schon mal gehört haben. Er stammt aus der ersten Staffel der erfolgreichen Onlinecomedy „Radio Badesalz“, die seit mehr als einem Jahr auch als Podcast erscheint.

Das Beste daraus ziert jetzt diese CD. Warum? „Viele haben gesagt: Mensch, ihr liefert uns mit der Show ja praktisch jede Woche eine Badesalz-CD“, sagt Henni Nachtsheim. „Da haben wir uns gedacht: Warum machen wir das nicht wirklich – eine CD?“

Also hat sich der Entertainer, Buchautor und frühere Sänger der Rodgau Monotones hingesetzt und drei Tage lang die „Radio Badesalz“-Folgen der ersten Staffel durchgehört, Dialogblöcke mit Gerd Knebel zusammengeschnitten, die gelungensten Rubriken ausgewählt.

In „Der knorke Filmtipp der Woche“ etwa schildert die Kinoexpertin Annette Bosenstroh (Gerd) dem Filmredakteur Zitzel Meier (Henni), warum „Florian, der kleine Meisenkönig und die Magie der Improvisation“ ein so toller Film ist. Den es natürlich niemals gab.

In der Wirtschaftsrubrik „Was ging heut gut?“ erweisen sich Gummipfützen als aktueller Verkaufsschlager. Wie immer ganz beglückend ist die selbst gemachte Hintergrundatmosphäre (Spielplatz) bei der Straßenumfrage „Knallhart nachgefragt – drauße uff de Gass“. Und dann die haarsträubende Geschichte, wie Nobbi dermaßen die Kontrolle über sein Rhönrad verliert, dass er damit aus der Rhön ins Tal rast und unterwegs sechsmal geblitzt wird. Oder war es im Taunus? Oder war es Ebbi?

Dazu muss man nämlich wissen: Henni und Gerd sind bei „Radio Badesalz“ nicht Henni und Gerd, sondern Nobbi und Ebbi. Oder umgekehrt. Bekannt aus „Aso TV“ auf Youtube. „Irgendwann konnte ich vom vielen Durchsuchen unsere Stimmen nicht mehr hören, vor allem meine eigene“, sagt Henni Nachtsheim. „Aber jetzt haben wir quasi eine Visitenkarte der ersten Staffel, und es hat Riesenspaß gemacht.“

Das sei auch der Hauptantrieb für die Sendereihe gewesen. „Es ging uns gar nicht um den maximalen Erfolg“, viel Geld lasse sich mit dem gratis empfangbaren Format ohnehin nicht verdienen. „Es fühlte sich einfach gut an in unserem Kellerstudio.“ Mittlerweile läuft die dritte Staffel, „Radio Badesalz“ ist bei Folge 32 angekommen, und etwa 200 000 Hörerinnen und Hörer haben den Podcast abonniert. „Große Freude“, sagt Henni Nachtsheim.

Als Auskopplung aus der CD ist bereits die Single „Manchmal gibt’s auch kein Caprese!“ erschienen, gesungen von Uschi und Rosi aus Retzelbach, die jede Woche die unglaublichsten Geschichten zu erzählen haben (und deren Stimmen verblüffende Ähnlichkeit mit Gerds und Hennis aufweisen). Wie sie beispielsweise mal einen Kuchen backen wollten – und keine Rosinen hatten!

Das Lied, Ende Oktober veröffentlicht, hätte es fast in die Hitparade geschafft, sagt Henni. Oder Nobbi. Oder war’s die Uschi?

„Radio Badesalz Vol. 1“ erscheint an diesem Freitag, 12. November, auf dem Label Frau Batz, Preis um 17 Euro (CD) beziehungsweise etwa 9 Euro (Download). Informationen, Liveshows und Podcast unter: www.badesalz.de/radio

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