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Wenn Lexi backt, geht’s lustig zu.

Corona-Homestory

Backen, nähen, Blumen finden gegen Corona

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Und dabei auch noch anderen helfen – neuste Tipps der FR-Gemeinde für Daheimbeiber. Eine große Hilfe für Pflanzenfreunde ist auch dabei.

Wer backt denn da? Steht doch auf dem Arm: Lexi backt da. Und sie backt für einen guten Zweck. Insofern ist dieser Tipp aus unserer Homestory-Serie gleich doppelt hilfreich. Erstens ist das Backen ja immer eine prima Beschäftigung, nicht nur, aber auch, wenn man Ablenkung braucht. Und zweitens hilft der Tipp kleinen Menschen, denen es besonders schlecht geht.

Lexi ist ein neunjähriges Mädchen. Ihr ist ziemlich langweilig geworden in der Zeit ohne Schulbesuch. Und sie backt gern. Also hat sie ihre Mutter gefragt, ob sie eine Aktion starten wollen – eine Backaktion. Zusammen kamen dann beide auf die Idee, das Kinderhospiz zu unterstützen, zu dem Lexis Mutter Jynni schon seit Jahren engen Kontakt hat.

Die Aktion funktioniert so: Lexi veröffentlicht auf ihrer Internetseite leckere Rezepte und zeigt auch Gebäck auf ihrem Instagram-Account. Die Besucher backen nach, was ihnen gefällt, und spenden dafür an das Kinderhospiz Bärenherz in Syke. Alle Einzelheiten dazu auf der Website backenmitlexi.de.

Kalt erwischt von der Pandemie wurde eine Frau, die den FR-Leserinnen und -Lesern schon länger bekannt ist: Marlis Otto, einst Grundschullehrerin in Frankfurt, dann Gründerin der Neu-Isenburger Tagesmütterzentrale, inzwischen Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. „Die Idee zum Selbstnähen von Masken: super“, bescheinigt sie den vielen Beteiligten auch hier in der Homestory.

Ihre eigenen Masken hatte sie da längst selbst genäht, obwohl ihr der Stoff kurz zuvor ausgegangen war. Die Reste hatte sie alle der Gemeinde geschenkt, für deren Nähnachmittag mit den Frauen, die zum Deutschlernen kommen. Jetzt stand sie selbst ohne da. Was machte Marlis Otto? Sie nahm ein Jeanshosenbein und eine Krawatte ihres Mannes und funktionierte beide zu Masken um, schreibt sie uns. Ach so, vielleicht sollten wir erwähnen: Sie ist kürzlich 94 geworden, und die Einkäufe erledigt sie selbstverständlich mit dem Rad.

Hier noch ein Tipp vom BUND: „Blühende Wälder entdecken“, rät Lynn Anders vom hessischen Landesverband. Langsam schließt sich schon das Blätterdach, aber die Kastanien blühen herrlich, und auf dem Waldboden sind Wildblumen zu finden: Veilchen, Buschwindröschen, Scharbockskraut. Welche Wildblumen da genau wachsen, verrät die Smartphone-App Flora Incognita, ein Gemeinschaftsprojekt von Wissenschaftlern mit der Bundesregierung. Einfach die Pflanze fotografieren, und die App liefert Informationen über Herkunft, Verbreitung und Giftigkeit, nicht nur von Wildblumen, auch von Sträuchern, Bäumen, Gräsern oder Farnen.

Viel Spaß. Und wer auch einen Tipp hat: online@fr.de.

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