Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

AWO-Skandal

AWO-Skandal in Frankfurt: OB-Gattin zahlt Geld an AWO zurück

  • Claus-Jürgen Göpfert
    VonClaus-Jürgen Göpfert
    schließen

Zübeyde Feldmann erstattet eine vierstellige Summe an den AWO-Kreisverband – und besteht weiterhin auf eine unabhängige Prüfung.

Mehr als ein halbes Jahr nach Beginn der Affäre um die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Frankfurt hat Zübeyde Feldmann, die Ehefrau von Oberbürgermeister Peter Feldmann, zwei vierstellige Beträge an den AWO-Kreisverband zurückbezahlt. Wie das OB-Büro auf Anfrage der FR bestätigte, handele es sich einmal um „eine mittlere vierstellige“ Summe für die Nutzung eines AWO-Dienstfahrzeugs.

Zum zweiten habe Zübeyde Feldmann einen „niedrigen vierstelligen Betrag“ als „möglicherweise zu viel gezahltes Gehalt“ an die AWO zurückerstattet. Unabhängig von diesen Zahlungen bestehe die Gattin des Oberbürgermeisters „legitimerweise weiter auf einer unabhängigen Prüfung“. Wer diese Prüfung vornehmen soll, konnte der Leiter des OB-Büros, Nils Bremer, nicht sagen. Zübeyde Feldmann war Leiterin der zweisprachigen AWO-Kita „Dostluk“ („Freundschaft“) in Frankfurt.

Das OB-Büro verwies darauf, dass ihr „mit Beginn des Leitungs-Arbeitsvertrages“ ein Kleinwagen zur Verfügung gestellt worden sei. Es habe sich „anfangs um einen Fiesta, dann um einen Ford Kombi“ gehandelt. AWO-Sprecher Johannes Frass bestätigte auf Anfrage der FR, dass Zübeyde Feldmann „die Kosten für die Dienstwagennutzung in der Elternzeit“ erstattet habe, außerdem „die Gehaltsdifferenz“. Der OB hatte zur Sache lange geschwiegen und dann den Eindruck erweckt, er kenne das Gehalt seiner Gattin nicht. Im Dezember kündigte das Ehepaar Feldmann an, es werde „etwaiges zu viel gezahltes Geld bis auf den letzten Cent zurückzahlen“.

Am heutigen Donnerstag wird sich das Frankfurter Stadtparlament wieder mit der AWO beschäftigen. Es liegen neun Fragen vor. So will die Grünen-Stadtverordnete Birgit Ross wissen, ob der OB am 14. April 2015 an einem Gespräch des Stadtschulamtes mit der AWO zum Konzept der Kita „Dostluk“ teilgenommen hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare