Petra Rossbrey soll die neue Starke Frau an der Spitze des ehrenamtlichen Präsidiums der Frankfurter AWO werden.
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Petra Rossbrey soll die neue Starke Frau an der Spitze des ehrenamtlichen Präsidiums der Frankfurter AWO werden.

Vorsitz

AWO-Frankfurt: Petra Rossbrey stellt sich zur Wahl

  • Steven Micksch
    vonSteven Micksch
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Das 60-jährige SPD-Mitglied soll auf der Kreiskonferenz zur Vorsitzenden des ehrenamtlichen Präsidiums der Frankfurter AWO gewählt werden.

Sie soll die neue starke Frau an der Spitze des ehrenamtlichen Präsidiums der Frankfurter AWO werden, soll helfen, mit Transparenz die Vorgänge der Vergangenheit aufzuarbeiten, und dem Vorstand kritisch und unabhängig auf die Finger schauen. Doch wer ist die Kandidatin Petra Rossbrey eigentlich?

Die 60 Jahre alte Rossbrey wurde 1959 in Düsseldorf geboren. Sie ging in Heppenheim zur Schule und trat in jungen Jahren in die SPD ein. Sie ist seit knapp 42 Jahren Mitglied der Partei und war früher Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bornheim. 1980 zog sie zum Jurastudium nach Frankfurt, in der Mainmetropole lebt sie bis heute mit ihrem Mann. Rossbrey hat drei Kinder und zwei Enkel.

Die wohl zukünftige Vorsitzende des ehrenamtlichen Frankfurter AWO-Präsidiums arbeitete 30 Jahre lang am Frankfurter Flughafen. Sieben Jahre davon war sie Geschäftsführerin der Fraport-Tochter GCS, der Gesellschaft für Cleaning Service. Die Firma ist für die Reinigung und technische Wartung der Flughafengebäude verantwortlich. Aktuell befindet sie sich in der Freistellungsphase ihrer Altersteilzeit.

Sie sei nach eigener Aussage bisher nie aktiv in der Arbeiterwohlfahrt gewesen und habe auch keinen Kontakt zur Führungsriege des Kreisverbands gehabt. Im Gespräch mit der FR sagte sie, es gehe ihr darum, „Vertrauen wieder aufzubauen“.

Die nun vor ihr liegende Aufgabe darf durchaus als große Herausforderung bezeichnet werden. Als ersten Schritt nach ihrer Wahl will Petra Rossbrey sich „einen Überblick über die Untersuchungsergebnisse“ verschaffen. Ob die derzeitige Geschäftsführung weiterarbeiten könne, sei offen: „Erst müssen alle Fakten auf den Tisch.“

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