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Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann gerät durch Ermittlungen der Staatsanwaltschaft kurz vor der Kommunalwahl unter Druck.
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Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann gerät durch Ermittlungen der Staatsanwaltschaft kurz vor der Kommunalwahl unter Druck.

Kommentar

Awo-Affäre um Frankfurter OB: Feldmann lenkt mit schrägem Vorwurf von eigenen Fehlern ab

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Es ist seltsam, dass die Staatsanwaltschaft erst jetzt bekanntgibt, dass sie gegen OB Feldmann ermittelt. Der Justiz vorzuwerfen, sie beeinflusse die Kommunalwahl, ist aber schräg. Ein Kommentar.

Frankfurt – Für die Frankfurter SPD kommt die Nachricht, dass die Staatsanwaltschaft gegen Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) ermittelt, zum ungünstigsten Zeitpunkt. Die AWO-Affäre war in den vergangenen Monaten sehr in den Hintergrund gerückt.

Das Gehalt und der Dienstwagen, den Feldmanns Frau Zübeyde bei der Arbeiterwohlfahrt erhielt, Feldmanns Verhältnis zum früheren AWO-Chef Jürgen Richter schienen fast nur noch die FDP zu interessieren. Dass die Staatsanwaltschaft nun gegen Feldmann wegen Vorteilsnahme ermittelt, kann die SPD bei der Kommunalwahl am Sonntag kräftig Stimmen kosten.

Der Frankfurter OB Feldmann hätte viele Möglichkeiten gehabt, Fragen zu beantworten

Natürlich ist es seltsam, dass die Staatsanwaltschaft seit Februar gegen den Frankfurter Oberbürgermeister ermittelt, das aber erst jetzt bekanntgibt. Der Justiz vorzuwerfen, sie wolle die Wahl beeinflussen, ist allerdings schräg und lenkt von eigenen Fehlern ab.

Feldmann hätte viele Monate die Möglichkeit gehabt, Fragen zu beantworten, offensiver mit den Vorwürfen gegen sich und seine Frau umzugehen. Doch zu der Transparenzoffensive, die er versprach, ist es nie gekommen. Das schadet nun auch seiner Partei. (Christoph Manus)

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