AWO Frankfurt

AWO-Affäre: Druck auf Feldmannwächst

  • Christoph Manus
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Die CDU im Frankfurter Römer fordert Antworten zu neuen Vorwürfen gegen Oberbürgermeister Peter Feldmann in der AWO-Affäre. Die FDP will Feldmann rügen lassen.

Die CDU im Römer fordert Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) auf, sich „wahrheitsgemäß und mit konkreten Einzelheiten“ zu offenen Fragen in der AWO-Affäre und neuen Vorwürfen zu äußern. Dabei bezieht sich Fraktionschef Nils Kößler (CDU) unter anderem auf Recherchen des Hessischen Rundfunks, in denen es um eine mögliche Einflussnahme Feldmanns zugunsten der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt geht. Danach soll die frühere Sonderbeauftragte der AWO Frankfurt im Mai 2016 einem Mitarbeiter geschrieben haben, dieser brauche sich um vertragliche Änderungen zur Unterbringung von Flüchtlingen nicht mehr kümmern. Diese habe sie bereits mit Feldmann besprochen.

„Der Verdacht, die AWO habe auf diese Weise von ihrem besonderen Verhältnis zum Oberbürgermeister profitiert, ist schnellstmöglich zu bestätigen oder auszuräumen“, fordert Kößler. Dieser Verdacht sei eine weitere erhebliche Belastung für die Stadt und untergrabe das Vertrauen der Menschen in die Stadtpolitik.

Die FDP im Römer fordert die Stadtverordneten in einem Dringlichkeitsantrag auf, Feldmann „für seine offenkundig falschen und unvollständigen Angaben“ zum Arbeitsverhältnis seiner Frau und zu seinen Beziehungen zur AWO-Spitze zu rügen. cm

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