Tag der Arbeit

Autokorso zum 1. Mai in Frankfurt geplant

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Weil eine normale Kundgebung wegen der Corona-Krise nicht möglich ist, wird der Tag der Arbeit in Frankfurt per Autokorso begangen. Start ist am Festplatz vor der Eissporthalle.

Der diesjährige 1. Mai wird anders als die bisherigen. Wegen der Corona-Krise müssen traditionelle Aktionen zum Tag der Arbeit entfallen. In Frankfurt sind davon neben der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) auf dem Römerberg auch das „Mahl der Arbeit“ sowie der damit verbundene ökumenische „Gottesdienst zum Tag der Arbeit“ betroffen. Er sollte in diesem Jahr unter dem Motto „Solidarität. Was die Spaltung überwindet“ stehen.

Ganz ohne analoge Demo verläuft der 1. Mai dann aber nicht. Um auf „Fehlentwicklungen wie die wachsende Aufrüstung und die immer massivere Umverteilung von unten nach oben“ hinzuweisen, will der Verein Leben und Arbeiten im Gallus und Griesheim (Lagg) „ein Zeichen der Solidarität“ setzen. Er ruft zur Teilnahme an einem Autokorso auf.

Dieser startet um 11.30 Uhr vom Festplatz vor der Eissporthalle in Richtung Bornheim. Enden soll er gegen 13 Uhr in der Braubachstraße am Römerberg. 60 Fahrzeuge gewerkschaftlicher und politischer Gruppen sollen teilnehmen, einige Plätze sind noch zu vergeben. Wer mitfahren möchte, kann sich per E-Mail an stefan-klee@web.de anmelden.

Durch die Aktionsform Autokorso soll der Mindestabstand gewahrt werden – trotz Klimawandel. 

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