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Frankfurt

Autobahnen in Hessen: Ohne Stau zum Ziel

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Die Zentrale in Frankfurt steuert jetzt Deutschlands Autobahnen. Los geht es mit dem Korridor Köln-Frankfurt-München.

Baustellen abstimmen, den Verkehr nach Bedarf lenken – etwa durch Freigabe des Seitenstreifens. Oder bei einer Störung mittels verstellbarerer Verkehrsschilder auf Alternativrouten hinweisen: War die Verkehrszentrale in Frankfurt bislang allein für Hessen zuständig, so ist sie es jetzt für ganz Deutschland.

Nachdem die Autobahngesellschaft des Bundes zum Jahresanfang den Betrieb übernommen hat, sind die Verkehrszentralen in den Bundesländern deutschlandweit vernetzt. Zusammen laufen die Fäden in der Zentrale im Frankfurter House of Logistic and Mobility (Holm). Am Donnerstag stellten die Verantwortlichen das „Korridormanagement“ vor, das die organisatorischen und technischen Voraussetzungen für die Zusammenarbeit schafft. Profitieren sollen davon Nutzerinnen und Nutzer der Autobahnen in Deutschland, perspektivisch in ganz Europa, sagte Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft. „Wir machen die Autobahnen leistungsfähiger.“

Im Fokus stehen die wichtigen Verbindungen zwischen den Wirtschafts- und Metropolregionen der Republik sowie entlang der transeuropäischen Achsen in die Nachbarländer. Los ging es mit einem Test zwischen Köln – Frankfurt / Rhein-Main – München. Das Projekt ging am Donnerstag in den Regelbetrieb über. Gleichzeitig begann die Planung für die weiteren Strecken.

„Das Korridormanagement ermöglicht die optimale Abstimmung von planbaren Maßnahmen und bietet außerdem die optimale Entscheidungsgrundlage für ein schnelles und effizientes Handeln im Falle unvorhersehbarer Störungen“, erläuterte Krenz. Mit im Boot ist auch der ehemalige Präsident von Hessen Mobil, Gerd Riegelhuth. Statt in den Ruhestand zu gehen, hat er die Leitung des Bereichs Verkehrsmanagement, Betrieb und Verkehr bei der Autobahngesellschaft übernommen. „Mit der nun verfügbaren Verkehrslage Deutschland“, sagte Riegelhuth, „stehen erstmals für das gesamte Autobahnnetz konsistente aktuelle Verkehrsinformationen und Reisezeiten zur Verfügung.“

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