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Wenn die Westfahrbahn gebaut wird, wird die A661 in Frankfurt etwa doppelt so breit wie bisher.
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Wenn die Westfahrbahn gebaut wird, wird die A661 in Frankfurt etwa doppelt so breit wie bisher.

Mobilität

Autobahnausbau mit Einwendungen erschweren

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die Gegner der Verbreiterung von A661 und A66 in Frankfurt rufen zu Einwendungen auf - und hinterfragen den Autobahnausbau grundsätzlich.

Nur noch bis zum 15. April haben die Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt Zeit, sich gegen den Ausbau der Autobahn 661 zu wehren. „Das kostet etwas Zeit, aber kein Geld“, sagte Volker Marx vom Aktionsbündnis unmenschliche Autobahn (AUA) bei einer Onlinediskussion am Dienstagabend. Bei der Veranstaltung führten die Gegnerinnen und Gegner des Autobahnausbaus dessen Nachteile vor Augen.

Die schlimmste Folge ist aus ihrer Sicht die Zunahme der Verkehrsmenge und damit auch der Folgeerscheinungen: Lärm, Schadstoffe, Gesundheitsbelastung, verminderte Lebensqualität.

Ausbau der Autobahnen: 30 000 zusätzliche Fahrzeuge in Umweltzone

Allein in der Umweltzone sei mit 30 000 zusätzlichen Fahrzeugen zu rechnen, führte Friedhelm Ardelt-Theeck vom Aktionsbündnis aus. Auf der Saalburgallee und am Ratsweg nehme der Verkehr um ein Viertel zu, auf der Friedberger Landstraße um ein Viertel. Man kann sich leicht vorstellen, was aus dem breiten Radweg auf der Friedberger Landstraße wird, wenn die Menge an Kraftfahrzeugen derart steigt.

„Der Mensch steht bei der Planung einfach nicht im Mittelpunkt“, hielt Inge Wendel vom Bündnis fest. In den 1970er Jahren, als die ersten Pläne bekannt wurden, sei das noch schlimmer gewesen. Damals waren noch die Alleenspange und der Alleentunnel mitten durch Frankfurt geplant sowie das Autobahndreieck Seckbach – mit geringem Lärmschutz.

Nun immerhin seien hohe Lärmschutzwände vorgesehen, was aber nicht durchweg vorteilhaft sei. In New Atterberry und an der Festeburgsiedlung nahe der A661 blickten die Anwohnerinnen und Anwohner nach dem Ausbau auf eine zehn Meter hohe Lärmschutzwand. „Der Name Moloch Autobahn bleibt gerechtfertigt.“

Ausbau der Autobahnen: Einwendungen ans RP Darmstadt

Volker Marx führte Möglichkeiten an, wie Bürgerinnen und Bürger Einwendungen machen könnten. Sie könnten etwa anführen, dass ihr Garten oder ihr Balkon verlärmt werde, wenn die Westfahrbahn der A661 gebaut werde und die Einfädelspur von der Friedberger Landstraße direkt auf die A661 nach Süden. Dass die Berechnungen des Bundes von einem Höchsttempo von 100 Stundenkilometer ausgehen, um die Lärmgrenze einzuhalten, diese 100 Stundenkilometer aber momentan nicht planfestgestellt werden sollen.

Dass man zum Lärm von A661 und A66 noch den Lärm der Flugzeuge addieren müsste. Oder dass die Autobahn eine „Überregionalverbindungsachse“ sei, eine Transitachse also, keine Pendler:innenautobahn, und damit viele Lkw durch Frankfurt schleusen werde.

„Haben Sie Mut, erheben Sie Einwendungen“, sagte Marx.

Einwendungen an: Regierungspräsidium Darmstadt, Luisenplatz 2, 64283 Darmstadt. Einwendungsvorlage unter molochautobahn.de, dann „News“

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