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Besonders hart trifft es Wohnungssuchende mit türkischer oder arabischer Herkunft.
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Besonders hart trifft es Wohnungssuchende mit türkischer oder arabischer Herkunft.

Diskriminierung

Ausländischer Name erschwert die Wohnungssuche

In Frankfurt ist der Unterschied zwischen den Chancen ausländischer und deutscher Wohnungsbewerber mit am größten. Spiegel und BR recherchierten in zehn deutschen Städten.

Menschen mit einem ausländischen Namen haben es laut einer großen Studie in Deutschland deutlich schwerer, eine Wohnung zu finden. „Besonders hart trifft es Wohnungssuchende mit türkischer oder arabischer Herkunft. In jedem vierten Fall, in dem ein Deutscher eine Einladung zu einer Besichtigung erhält, werden sie übergangen“, berichteten Datenjournalisten des Bayerischen Rundfunks (BR) und des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ am Donnerstag.

Die Autoren hatten 20 000 Anfragen mit erfundenen deutschen und nicht-deutschen Profilen an private und gewerbliche Anbieter in zehn großen Städten – darunter auch Frankfurt – geschickt. Rund 8000 Antworten erhielten sie.

„Zusätzlich zur Nationalität spielt auch das Geschlecht eine wichtige Rolle“, erläuterten die Verfasser der Studie. „Türkische Männer werden stärker diskriminiert als türkische Frauen. Auch bei unseren arabischen Testpersonen stellen wir eine Tendenz zu einer stärkeren Benachteiligung von Männern fest.“ Unterschiede traten auch zwischen privaten und gewerblichen Anbietern auf. „Wir haben festgestellt, dass Privatpersonen ausländische Bewerber stärker diskriminieren als Makler, Hausverwaltungen oder Wohnungsunternehmen.“

Untersucht wurde allein die „erste Stufe des Auswahlprozesses“, also die schriftliche Bewerbung. „In München und Frankfurt ist der Unterschied zwischen den Chancen ausländischer und deutscher Wohnungsbewerber am größten, in Leipzig und Magdeburg am geringsten.“ (dpa)

Zur Studie geht hier

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