An Schulen in Gelsenkirchen gibt es drei weitere Corona-Fälle.
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Ein Klassenzimmer.

Kommentar

Ausgleich und Entlastung

  • Peter Hanack
    vonPeter Hanack
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Manche arbeiten viel zu viel, andere machen es sich zu leicht. Der Arbeitgeber ist daher gefordert. Ein Kommentar.

Das kennt man noch selbst aus der Schule. Da gibt es Lehrer, die scheinen die gleichen Arbeiten schreiben zu lassen wie vor 20 Jahren und kommen auch sonst ziemlich uninspiriert rüber. Und es gibt andere, die immer ein offenes Ohr für ihre Schüler haben und sich alle Mühe geben, auf der Höhe der Zeit den Unterricht so anregend wie möglich zu gestalten. Und es gibt viel dazwischen.

Und dann gibt es noch das, was Schüler und Schülerinnen gar nicht mitbekommen. Die sogenannten außerunterrichtlichen Tätigkeiten. Sie nehmen immer mehr Raum ein, und es sind häufig gerade jene Lehrer, die ohnehin viel um die Ohren haben, die sich auch dort besonders engagieren, Sonderaufgaben übernehmen, Elterngespräche führen, Sozialarbeit und Seelsorge leisten.

Manche arbeiten so viel, dass es nicht zu verantworten ist, andere machen es sich zu leicht. Der Arbeitgeber muss für Erleichterung und Ausgleich sorgen. Durch eine Feedbackkultur an den Schulen, mehr Teamgeist, Anerkennung der außerunterrichtlichen Arbeit. Und wer das ganz große Rad drehen möchte: durch die Einführung fester Präsenzzeiten für Lehrkräfte und eine Gewichtung der Fächer.

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