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Aus für Tram nach Bad Vilbel: Die Verkehrswende stockt

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Von: Florian Leclerc

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Die Buslinie 30 soll es nun richten. Foto: Rolf Oeser
Die Buslinie 30 soll es nun richten. Foto: Rolf Oeser © Rolf Oeser

Die Entscheidung aus Bad Vilbel gegen eine Straßenbahn nach Frankfurt hat Konsequenzen für Mensch und Umwelt. Die Zahl der Autopendelnden und der CO2-Ausstoß bleiben hoch.

Mit der Entscheidung der Bad Vilbeler Stadtregierung gerät die Verkehrswende lokal ins Stocken. Will man die Menschen dazu bringen, nicht mit dem eigenen Auto zu fahren, also ressourcenschonend und platzsparend unterwegs zu sein, muss man ihnen gute und günstige Angebote machen. Wie eine Straßenbahnlinie direkt von Bad Vilbel nach Frankfurt. 2600 Menschen wären laut Prognose vom Auto auf die Tram umgestiegen.

Eine direkte Tram ist leistungsfähiger und attraktiver als ein Bus, der nahe der Unfallklinik an einer „P&R“-Station hält, die noch gebaut werden muss. Mit der Entscheidung aus Bad Vilbel bleiben der CO2-Ausstoß und die Zahl der Autopendelnden hoch. Die Zeichen der Zeit - sie werden nicht verstanden.

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