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Aufzug im Westend: Der Ort ist kurios

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Von: Florian Leclerc

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Der neue Aufzug an der Station Westend.
Der neue Aufzug an der Station Westend. Foto: Christoph Boekcheler © Christoph Boekcheler

Der Aufzug für die Station Westend kommt mitten auf einer Verkehrsinsel heraus. Das ist ein kurioser Anblick, an den man sich erst gewöhnen muss.

Die Architekturhistorikerin Turit Fröbe hat 2013 ein Buch mit dem Titel „Die Kunst der Bausünde“ veröffentlicht. Beim Anblick des Aufzugs, der auf einer Verkehrsinsel mitten auf der vielbefahrenen Bockenheimer Landstraße herauskommt, wird man unweigerlich daran erinnert.

Ampel besser schalten

Dabei ist die Architektur gelungen. Glas und Edelstahl lassen den Aufzug ansprechend wirken. Die Verkehrsinsel ist auch breit genug für ein Dutzend Menschen. So viele dürfen im Aufzug mitfahren. Nur wirkt der Fahrstuhl mitten auf der Straße optisch wie ein Fremdkörper. Und wenn ein Zwölftonner neben der Verkehrsinsel vorbeirauscht, während ein Mensch gerade aus dem Aufzug tritt, sorgt das nicht gerade für ein hohes subjektives Sicherheitsgefühl. Die objektive Sicherheit ist eine andere. Sie ist mit teilweise massiven Pollern gewahrt.

Die Menschen im Quartier werden sich an den Anblick gewöhnen müssen. Nicht nur für die Schülerinnen und Schüler der Bettinaschule wäre es gut, wenn die Ampel auf der Verkehrsinsel nicht erst nach 40 Sekunden auf Grün springen würde.

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