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CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet besucht ein Boxcamp in Frankfurt – wir hätten da einen anderen Vorschlag für einen Besuch.
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CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet besucht ein Boxcamp in Frankfurt – wir hätten da einen anderen Vorschlag für einen Besuch.

RÖMERBRIEFE

Auf Wahlkampftour

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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  • Sandra Busch
    Sandra Busch
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Baerbock, Laschet, Scholz – wir haben ein paar Besuchstipps in Frankfurt für die Kanzlerkandidatin und die Kanzlerkandidaten. Die FR-Glosse aus dem Frankfurter Römer.

Busch: Wieder in Frankfurt.

Leppert: Nicht viel los hier kommunalpolitisch.

Busch: Dann hätten wir ja noch eine Weile im Urlaub bleiben können.

Leppert: Nee, gibt doch noch mehr als Kommunalpolitik.

Es ist noch immer ziemlich ruhig im Römer, liebe Freundinnen und Freunde der Kommunalpolitik. Sommerpause. Also zumindest was die Kommunalpolitik angeht. Aber wir haben ja dieses Jahr eine Bundestagswahl. Und der Wahlkampf ist nun gestartet. Auch in Frankfurt. Nicht nur kleben die Frankfurter Parteimitglieder unübersehbar inzwischen die Straßen mit Plakaten zu. Es gibt sich hier auch die Berliner Politprominenz die Ehre: Die Kanzlerkandidat:innen geben sich in Frankfurt die Klinke in die Hand.

Armin Laschet (CDU) war kürzlich da, begann seine Wahlkampftour in unserer Stadt. Im Gallus. In einem Boxclub. Sehr symbolträchtig. Der Spitzenkandidat, der in den Seilen hängt, zeigt Kampfbereitschaft und boxt sich durch. Kein schlechter Ort für einen Wahlkampfauftakt. Annalena Baerbock von den Grünen besuchte das Impfzentrum in der Festhalle. Klar, das zeigen wir natürlich gerne vor, ist es doch das schönste Impfzentrum Deutschlands. Und nächste Woche kommt Olaf Scholz (SPD). In die Long Island Summer Lounge auf dem Dach des Börsen-Parkhauses. Rooftop, Pool, Skyline-Blick. Das ist sicher auch ein schöner Ort für einen Wahlkampfauftritt.

Aber es gibt doch noch so viele tolle Orte in Frankfurt, die wir den Kanzlerkandidat:innen gerne gezeigt hätten. Viel passendere Orte. Uns hat allerdings niemand nach Vorschlägen gefragt. Wir präsentieren Ihnen trotzdem die besten Locations, die die Spitzenkandidat:innen während ihres Wahlkampfs besuchen sollten. Ein zweiter Besuch in Frankfurt lohnt schließlich immer.

Armin Laschet, der am Montag zur dramatischen Situation in Afghanistan sagte, die „Fehler von 2015“ dürften nicht wiederholt werden, sollte sich einmal Gleis 24 im Hauptbahnhof anschauen. Das Gleis, an dem 2015 Geflüchtete aus Syrien ankamen. Meistens mitten in der Nacht. Frankfurts Bürgerinnen und Bürger halfen bei der Versorgung, karrten Autoladungen mit Klamotten, Schuhen und Babysachen an. Und: Die Geflüchteten wurden mit einem „Herzlich willkommen in Frankfurt“-Schild empfangen.

Besuchstipp für Annalena Baerbock: die Deutsche Nationalbibliothek. Die zentrale Archivbibliothek Deutschlands. Dort werden alle Werke in Schrift, Bild und Ton gesammelt, die seit 1913 in deutscher Sprache veröffentlicht wurden. Im Bestand sind 41 369 428 Medieneinheiten. Es ist das Gedächtnis der Nation. Sicher wird Baerbock dort ihre Quellen für ihr Buch ausfindig machen können, das Vorwürfen nach ja Plagiate enthalten soll. Könnte nur sein, dass sie ein paar Tage länger in Frankfurt bleiben muss.

Olaf Scholz schaut sich das ehemalige Polizeigefängnis und nun autonome Zentrum Klapperfeld an. Mit einer Ausstellung über Polizeigewalt. Auch wenn es die für ihn bei der G20-Demonstration 2017 gar nicht gegeben hat.

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