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Auf dem Weg zu einer globalen Versammlung

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Von: Lukas Geisler

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In Frankfurt treffen sich politisch Aktive, um sich über Konzepte einer transnationalen Demokratie auszutauschen.

Die Veranstaltungsreihe „Der utopische Raum im globalen Frankfurt“ geht im Mai 2023 in die nächste Runde. Zum 175. Jubiläum der Nationalversammlung in der Paulskirche im Frühjahr sollen weitere Etappen hin zu einer globalen Versammlung beschritten werden, in denen ein Kosmopolitismus von unten mit Teilnehmer:innen aus aller Welt diskutiert und weiterentwickelt werden soll.

Vom 14. bis 17. Mai kommt es zu einer Vorversammlung, bei der sich bis zu 50 Personen aus der ganzen Welt in Frankfurt treffen, um gemeinsam darüber zu beraten, wie der weitere Prozess gestaltet werden soll. Eingeladen werden Personen, die sich mit den Folgen der gegenwärtigen Globalisierung sowie den Perspektiven einer globalen Demokratie auseinandergesetzt haben und in ihren jeweiligen Herkunftsregionen gut vernetzt sind. Sie kommen von zivilgesellschaftlichen Organisationen, sind Wissenschaftler:innen, Aktivist:innen oder Kunst- und Kulturschaffende.

Im folgenden Prozess soll es mehrere Regionaltreffen auf allen Kontinenten geben, um die Personen zu bestimmen, die bei der großen globalen Versammlung im Frühjahr 2024 nach Frankfurt eingeladen werden.

Die große Versammlung bildet dann den Abschluss des Verständigungsprozesses, der die Lebenswelten der globalisierten Welt einander näherbringen soll. Bis zu 150 Personen, die sonst nicht auf internationalen Konferenzen zu Wort kommen, finden sich dann wieder in Frankfurt zusammen.

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Weiterlesen: Weitere Texte der Beilage „Utopische Rundschau“ finden Sie unter fr.de/paulskirche.

Dabei sei ebenfalls wichtig, dass es keinen Anspruch auf Repräsentativität gibt, sondern dass sich die Teilnehmenden durch ihr Engagement und ihre besondere Bereitschaft, an der globalen Versammlung mitzuwirken, für eine Teilnahme qualifizieren: „Verhandelt wird nicht eine kleinteilige Agenda realpolitischer Fragen und auch keine globale Verfassung, sondern es geht um die Grundlagen einer transnationalen Ethik“. stellt Thomas Gebauer von der Stiftung Medico international klar.

Auch die Stadtgesellschaft von Frankfurt soll eingebunden werden, denn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Vorversammlung und der großen Versammlung werden dazu aufgerufen, sich intensiv mit den Frankfurter:innen auszutauschen.

Aus diesem Grund strebt die Initiative eine Zusammenarbeit mit kulturellen Einrichtungen in Frankfurt an. Verantwortlich für die Realisierung des Vorhabens ist der Initiativkreis der Global Assembly, der aus der Medico-Stiftung, dem Institut für Sozialforschung und der Frankfurter Rundschau besteht.

Weitere Informationen und die monatlichen Programmpunkte bis zum Mai 2023 sind online zu finden unter: www.stiftung-medico.de.

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