Kochfest muss der Stoff sein, schreibt Stefanie Ambros.
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Kochfest muss der Stoff sein, schreibt Stefanie Ambros.

Corona Homestory

Atemschutz, hausgemacht in Frankfurt

  • Thomas Stillbauer
    vonThomas Stillbauer
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Und schon wieder tolle Ideen der FR-Gemeinde für die Corona-Zeit daheim. Manche sind so beschäftigt, dass sie gar nicht zum Fernsehen kommen.

So, was haben wir denn hier? Das sind doch … „Atemschutzmasken homemade“, also hausgemacht, schreibt Stefanie Ambros aus Frankfurt. Und schickt auf dem Foto „die Kollektion für unsere Familie – genäht nach einer PDF-Anleitung der Stadt Essen“. Die sehen ja super aus! „Man braucht dafür kochfeste Baumwolle“, erklärt die FR-Leserin: alte T-Shirts, Bettwäsche, Geschirrtücher oder ähnliches: „Wohl dem, der eine Stoffrestekiste hat.“

Außerdem sendet sie in ihrer E-Mail: „Den Rundschau-Mitarbeiter*innen einschließlich der Zusteller*innen ganz herzlichen Dank für Ihre Arbeit unter erschwerten Bedingungen! Bleiben Sie gesund!“ Und schon strahlt wieder eine ganze Zeitungsbelegschaft in der Redaktion, in der Druckerei und in sämtlichen Zuhause-Büros an Main und Rhein.

Atemschutzmasken zu nähen ist eine Top-Beschäftigung in der Krise. Was gibt es noch? Die FR-Gemeinde schickt unermüdlich Ideen und Erfahrungsberichte. Gisela Keller kann beispielsweise sagen: „Also langweilig ist es uns noch nicht geworden in diesen Corona-Zeiten.“

Womit beschäftigt sie sich? „Mein Mann und ich, beide Mitte 60, nicht mehr berufstätig, verbringen bei diesem schönen Wetter die meiste Zeit im Garten“, schreibt sie. „Da ist man alleine und trifft höchstens mal den Nachbarn rechts oder links übern Zaun hinweg mit dem nötigen Abstand. Wir sind in den letzten Tagen schon fast so braun geworden, als wären wir im Urlaub am Meer gewesen.“

Zwischendurch machen die Kellers gründlich Frühjahrsputz in der Wohnung und lassen sich drei Tage Zeit pro Zimmer. „Es soll ja gründlich sein und nicht in Stress ausarten.“ Statt Fitnessstudio stehen täglich eine bis zwei Stunden Walking auf dem Programm, und am Abend gibt es die Fotos der letzten Urlaube zu sortieren und zu bearbeiten, Urlaubstagebücher zu überarbeiten und neue Urlaube für die coronafreie Zeit zu planen. „Zum Fernsehen oder Bücherlesen bin ich noch gar nicht gekommen“, schreibt Gisela Keller. Das hebt sie sich auf für lange Regentage. Wenn es denn welche gibt.

Was empfiehlt FR-Leserin Ursula Kaiser? Denen etwas abzugeben, die durch Corona in Existenznot geraten sind. „Wenn wir nicht ausgehen können, egal ob Kneipe, Kino, Restaurant oder sonstiges, sollte jeder etwas spenden können“, findet sie.

Angela Wiedenbeck hat es ihrerseits mit einer ganz großen Herausforderung aufgenommen: „Ihr Lieben!“, schreibt sie, „ich habe mich eben aufgerafft und die bereits vorhandenen Belege für die Einkommensteuer 2019 gesichtet, sortiert und eingescannt. Mensch ist das ein tolles Gefühl, wenn alles schön im Hefter vorbereitet ist! Jetzt fehlt nur noch eine Kleinigkeit und ab zum Steuerberater, Yeehaw!“

Wohl jenen, die so starke Nerven haben. Einige Leser geben uns durch, dass die Umweltschutzorganisation WWF unter www.wwf.de diverse Tipps für Kinder, Jugendliche und Erwachsene hat. Und für weitere Anregungen sind wir hier rund um die Uhr geöffnet: online@fr.de. Kann einen Moment dauern, aber jede gute Idee wird veröffentlicht, Wort drauf.

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