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Cornelia F. CH. Heier baut ihre Ausstellung auf.
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Cornelia F. CH. Heier baut ihre Ausstellung auf.

Ausstellungen in Frankfurt

Atelier Frankfurt eröffnet vier Ausstellungen

  • Anja Laud
    VonAnja Laud
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Die Künstlerin Cornelia F. CH. Heier zeigt eine Installation im Atelier Frankfurt. Gleich vier Ausstellungen werden dort zeitgleich eröffnet.

Das Schicksal von Flüchtlingen, die in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft in klapprigen Kähnen das Mittelmeer überqueren, beschäftigt die Frankfurter Künstlerin Cornelia F. CH. Heier. „Swans Fate“ ist der Titel einer raumgreifenden Installation, mit der sie das Leiden der Menschen und ihre Sehnsüchte thematisiert. Sie ist eine von vier Ausstellungen, die am Donnerstag, 24. Juni, um 19 Uhr im Atelier Frankfurt eröffnet werden.

Heier braucht für ihre Arbeiten viel Platz. Sieben über 2,20 Meter hohe und zwei Meter breite Papierwände werden im neu gestalteten Projektraum des Ateliers Frankfurt an Stangen hängen, wenn die Ausstellung dort aufgebaut ist. In das Papier eingeritzt oder eingeschnitten sind die Konturen von Faltschiffen, wie sie wohl jeder in seiner Kinderzeit gebastelt hat. Eine Flotte aus etwa 100 dieser Faltarbeiten finden sich am Boden unter den Papierwänden, gefertigt aus farbigem Papier, aus Buchseiten oder Magazinen.

Cornelia F. CH. Heier ist Mitglied des Kunstvereins Eulengasse

Die einfache, für jeden als Schiff erkennbare Form der Papierdampfer hat es der Frankfurter Künstlerin, die Mitglied im Kunstverein Eulengasse ist, angetan. Das Schiff als Symbol interessiert sie wegen seiner Widersprüchlichkeit. „Es steht für Hoffnung, Aufbruch und Freiheit, aber auch für Untergang und Tod“, erzählt sie. Die Ausstellung im Atelier Frankfurt ist nicht die erste, die sie während der Corona-Pandemie hat. Sie macht Kunst im öffentlichen Raum.

Ausstellungen

Im Atelier Frankfurt , Schwedlerstraße 1-5, öffnen am Donnerstag, 24. Juni, um 19 Uhr vier Ausstellungen.

„Extrapolate Inwards“ , eine Audioinstallation von Kabuki, ist bis 18. Juli zu sehen.und zu hören. Die Ausstellungen „La Peaux des Animaux“ des Künstler Gabriel Stoian und Cornelia F CH Heiers „Swans Fate“ sind auch bis 18. Juli geöffnet, die Ausstellung „The Landscape is Closed“ bis zum 5. August.

Alle Ausstellungen können jeweils dienstags bis freitags von 11 bis 18 Uhr und samstags von 15 bis 18 Uhr nach Voranmeldung besucht werden.

Anmeldung: Telefon 069/74303771 oder per E-Mail. lad

Vielen Frankfurterinnen und Frankfurtern ist die 58-Jährige durch die Skulptur „Liebe“ bekannt, die das Wort in großen dreidimensionalen Buchstaben darstellte und bis 2018 am Ende der Friedberger Anlage stand. Und durch ihre Signalement-Ausstellungen. Alle zwei bis drei Jahre macht sie Frankfurt in den Sommermonaten zu einer Freiluft-Galerie. Dann sind ihre stark reduzierten Schwarz-Weiß-Porträts von Prominenten, an Litfaßsäulen, Werbetafeln sowie Plakatwänden in U- und S-Bahnhöfen zu sehen. Zuletzt war das im vergangenen Sommer der Fall.

Kulturamt Frankfurt fördert die Ausstellung

Jetzt freut sich Heier auf ihre vom Kulturamt der Stadt geförderte Ausstellung im Atelier Frankfurt, so richtig mit Vernissage wie vor der Pandemie. Es wird am Eröffnungsabend viel zu sehen geben, denn gleich vier Ausstellungen werden am Donnerstag, 24. Juni, zeitgleich am Osthafen im größten Kunstzentrum Hessens eröffnet.

Der Frankfurter Musikproduzent und Musikkünstler Kabuki zeigt eine Klanginstallation. Der Künstler Gabriel Stoian thematisiert unter dem Titel „La Peaux des Animaux“ die heutige Beziehung von Mensch und Tier. In „The Landscape is Closed“ setzen sich die deutschen und belgischen Künstler:innen Erik Chiafele, Jan Hanitsch, Daniel Stein, Colin Waeghe und Jennifer Wagner malerisch mit den Phänomenen realer und digitaler Zusammenspiele auseinander.

Heier hofft auf natürlich corona-konforme Begegnungen mit Ausstellungsbesucher:innen. „Darauf haben wir so lange warten müssen“, sagt sie.

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