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Asta Frankfurt: „Zu wenig Geld für Uni“

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Am Mittwoch wird der neue Hochschulpakt unterzeichnet. Der Asta Frankfurt befürchtet weniger Geld und schlechtere Studienbedinungen an der Goethe-Universität.

Am heutigen Mittwoch unterzeichnet die Landesregierung zusammen mit den 14 hessischen Hochschulen den für die kommenden Jahre (2021 bis 2025) wegweisenden neuen Hochschulpakt. Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) Frankfurt befürchtete bereits vor Bekanntgabe der Details, dass die Studienbedingungen sich weiter verschlechtern würden.

In einer Pressemitteilung schreibt der Asta: „Je näher das Ende des aktuellen hessischen Hochschulpaktes und des Qualitätspaktes Lehre des Bundes und der Länder (QPL) rückt, desto verunsicherter sind Studierende und Beschäftigte, die noch immer nicht wissen, wie viel Geld der Universität ab 2021 noch zur Verfügung stehen wird.“ Der Asta kritisiert zudem, dass die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen abgelaufen seien. „Es ist skandalös, wie intransparent die Verhandlungen um den neuen Hochschulpakt geführt worden sind. Weder Studierende noch der akademische Mittelbau wurden als Betroffene in den Prozess eingebunden“, sagt Janine Hagemeister, Fachschaftsreferentin des Asta.

Schon das vom letzten Hochschulpakt (aus dem Jahr 2016) vom Land an die Goethe-Universität ausgeschüttete Grundbudget sei dem tatsächlichen Bedarf der Hochschule nicht gerecht geworden. Nicht nur seien die Studierendenzahlen stark angestiegen, auch die Studierendenschaft sei zunehmend heterogen geworden.

„Die Mittelzuweisung nach Regelstudienzeit verkennt die Lebensrealität vieler Studierender, die neben dem Studium arbeiten, Praktika absolvieren oder die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts wahrnehmen – und die Regelstudienzeiten damit überschreiten. Die Konsequenz ist zu wenig Geld für die Uni und eine unzureichende Betreuungsrelation, die zu übervollen Seminaren und überlasteten Lehrenden führt“, so Asta-Referentin Paula Hirsch.

Die Goethe-Universität selbst wollte erst nach der Unterzeichnung des Hochschulpakts ein Statement abgeben.

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