Durchsuchungen

Asta in Frankfurt verteidigt sich nach Razzia

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Der RCDS fordert personelle Konsequenzen, falls sich der Verdacht, linksextreme Gruppen zu unterstützen, erhärten sollte.

Nach der Razzia in Räumen des Allgemeinen Studierendenausschusses der Goethe-Universität am Mittwoch weist der Asta den Generalverdacht, linksextreme Gruppen zu unterstützen, zurück.

Es sei erschütternd, dass einen Tag nach dem Prozessbeginn am Oberlandesgericht Frankfurt gegen Rechtsterroristen im Mordfall Lübcke der Terrorverdacht des Bundeskriminalamts und der Bundesanwaltschaft das Frankfurter Studierendenhaus getroffen habe, sagte die Asta-Vorsitzende Kyra Beninga. Gleichzeitig werde rechter Terror nach den Anschlägen des NSU, von Halle und Hanau immer noch nicht konsequent verfolgt. Zum laufenden Verfahren wollte sie sich nicht äußern. 

Am Donnerstag hatten 300 Menschen vor dem Studierendenhaus gegen die Razzia demonstriert. Die Durchsuchungen stehen in Zusammenhang mit dem Anschlag auf ein Gebäude des Bundesgerichtshofs in Leipzig in der Silvesternacht 2018/2019, bei dem Unbekannte Feuer gelegt hatten. Die CDU-nahe Hochschulgruppe RCDS forderte personelle Konsequenzen, falls sich der Verdacht erhärten sollte. Eine Nähe zu linksextremen Gruppen sei nicht hinnehmbar.  

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