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Geht es noch gut: Enten im Palmengarten.

Kommentar

Arme Vögel

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Auch eine auf Flora spezialisierte Einrichtung wie der Palmengarten muss dafür sorgen, dass es den Tieren auf ihrem Areal gutgeht. Ein Kommentar.

Schon klar: Die grüne Oase im Frankfurter Westend heißt Palmengarten – nicht Tiergarten. Es gab dort stets Tiere, früher mehr Arten, heute weniger, doch im Vordergrund stand stets die Pflege der Pflanzen. Nachvollziehbar.

Aber bitte: Auch eine auf Flora spezialisierte Einrichtung muss dafür sorgen, dass es allen Lebewesen auf ihrem Areal gutgeht. Den Schwänen, die sich selbst angesiedelt haben, und ganz besonders den Vögeln, die der Palmengarten in Volieren hielt. Dass die sieben munteren Bergloris allesamt sterben mussten, ist eine Tragödie. Ebenso der Überlebenskampf junger Schwäne, die offenbar schon in früheren Jahren an Parasiten und Hunger litten.

Der Standpunkt, es sei nicht mehr zeitgemäß, Vögel in Käfigen zu halten, ist ehrenwert. Der richtige Weg, die Käfighaltung zu beenden, wäre es gewesen, die Loris rechtzeitig Tierfreunden zu übergeben. Unter welchen Umständen sie starben, muss geklärt werden.

Beruhigend, dass wenigstens die weißen Kakadus nun in Sicherheit sind, auch wenn sie den Besuchern fehlen werden. Das Publikum wird umso intensiver aufs Tierwohl im geplanten Schmetterlingshaus achten.

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