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Poesie - das ist ein Fachgebiet von Lars Ruppel.

Poetry Slam

Arena frei für Wortakrobatik

  • Andreas Hartmann
    vonAndreas Hartmann
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Frankfurter Poetry-Slamer wagen den Neuanfang im English Theatre.

In normalen Zeiten wäre es kaum möglich, ein paar Tage vorab noch eine Karte für den Poetry Slam mit Lars Ruppel zu ergattern - die äußerst beliebte Reihe im English Theatre Frankfurt, übrigens die einzige deutschsprachige dort, war stets Wochen vorab ausverkauft. Aber es sind eben keine normalen Zeiten, auch für Dichterinnen und Dichter nicht.

Karten

Der Poetry-Slam mit Lars Ruppel nimmt am kommenden Montag, 19. Oktober, wieder Fahrt auf. Obwohl der dichterische Wettstreit im English Theatre Frankfurt, Gallusanlage 7, ausgetragen wird, wird auf Deutsch gekämpft – wegen der Corona-Auflagen zweimal hintereinander um 18.30 und 20 Uhr, jeweils für eine Stunde. Der Eintritt kostet 12 Euro, Karten gibt’s beim Theater unter Telefon 069/2423 1620 oder www.english-theatre.de.

Monatelang waren die amüsanten sprachakrobatischen Wettkämpfe Corona-bedingt ausgesetzt. Am kommenden Montag wagen die Wortakrobaten einen Neuanfang. Und sieh da, dazu gibt es sogar noch etliche Tickets, obwohl der Saal mit deutlichem Abstand bestuhlt ist. Es sei diesmal alles nicht so einfach, sagt Ruppel, 35, der aus Gambach in der Wetterau stammt und inzwischen in Berlin lebt.

So muss er am selben Abend wieder zurückfahren, weil Hotel-Übernachtungen grade nicht erlaubt sind. Die sechs Gäste, die er eingeladen hat, leben alle in Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Abend sei „ein Testballon“, sagt er. „Aber vielleicht ist es so auch intensiver.“

Am 26. November kommt Ruppel wieder ins English Theatre, dann mit zwei Teams aus Frankfurt und Jena. „Goethe gegen Schiller“ - mal sehen, welche Stadt triumphiert.

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