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Gastronomie und Hotels suchen nach Mitarbeitern.

Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit in Frankfurt sinkt weiter

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Die Zahl der Beschäftigten liegt auf Rekordniveau, aber es gibt noch viele Ausbildungsplätze.

Die Situation auf dem Frankfurter Arbeitsmarkt verbessert sich weiter. Im März waren nach Zahlen der Agentur für Arbeit Frankfurt 20 595 Menschen erwerbslos gemeldet. Das sind 399 weniger als im Februar, sogar 2017 mehr als im Vorjahresmonat. Die Quote sank auf 5,1 Prozent. Vor fünf Jahren hatte sie noch bei 7,5 Prozent gelegen. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen sank etwas. 101 Männer und Frauen weniger als vor einem Jahr waren mit einer Arbeitslosigkeit von mehr als einem Jahr gemeldet.

Hessenweit sank die Arbeitslosenquote ebenfalls um einen Zehntel-Prozentpunkt auf 4,5 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte sie bei 4,8 Prozent gelegen. In elf der hessischen Kreise liegt die Quote inzwischen unter vier Prozent. Am niedrigsten ist sie mit 2,8 Prozent im Landkreis Fulda, am höchsten mit 8,9 Prozent in der Stadt Offenbach.

Obwohl die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hessenweit auf etwa 2,62 Millionen Menschen stieg, waren im März 11 108 offene Arbeitsstellen bei der Arbeitsagentur Frankfurt gemeldet, 0,4 Prozent mehr als im Februar. Der Stellenzugang erhöhte sich gegen den Landestrend um fast neun Prozent. Besonders stark suchen Frankfurter Unternehmen aus Verkehr und Lagerei, Gastronomie, Informationstechnologie und Verwaltung neue Leute.

Auch junge Menschen, die eine Ausbildungsstelle suchen, haben nach Einschätzung der Arbeitsagentur große Chancen, etwas zu finden. Die Zahl der unbesetzten Stellen liegt über der Zahl der bei der Agentur gemeldeten Interessierten. Besonders gesucht sind Auszubildende in den Bereichen Schutz und Sicherheit, Versicherung und Finanzdienstleistung, Informatik und Verwaltung. Die Regionaldirektion Hessen nennt es aufbauend, dass trotz rückläufiger Schulabgängerzahlen sich mehr junge Leute im Bundesland für eine Ausbildung interessieren als vor einem Jahr.

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