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Schöner Innenhof ? aber damit kein Kind in den Teich fällt, wurde er inzwischen abgesperrt.

Schulen in Frankfurt

Erasmus-Schule bereit für Brexit-Kinder

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Die Erasmus-Schule ist auf einen größeren Andrang eingestellt, sollten Familien wegen des Brexits von England nach Frankfurt ziehen. Banken reservieren an der Privatschule bereits vorsorglich Plätze.

Privatschulen boomen schon lange, der Brexit sorgt nun für einen besonders großen Run: Banken reservieren dort inzwischen vorsorglich Plätze für die Kinder von Mitarbeitern, die aus England ins Rhein-Main-Gebiet ziehen werden. Am Gymnasium der privaten Erasmus Frankfurter Stadtschule „bereiten wir uns auch auf den Brexit vor“, sagt Schulleiter Holger Beckmann. Die Brexit-Familien seien eine Zielgruppe des Gymnasiums im Ostend. „Aber es müssen Familien sein, die längerfristig bleiben wollen.“ Denn das Gymnasium richtet sich nicht nach einem weltweiten Curriculum wie die internationalen Schulen, sondern nach dem hessischen Lehrplan. Es wird das deutsche Abitur gemacht, kein internationales.

Die Erasmus-Schule unterrichtet trilingual – „ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Bildungslandschaft“, sagt Beckmann. Der Unterricht findet in Englisch und Spanisch statt, aber eben auch in Deutsch. „Schüler müssen des Deutschen mächtig sein“, sagt Beckmann. Wenn sie länger in Deutschland bleiben wollten, könnten die Kinder aber mit Deutsch-Förderkursen unterstützt werden.

Das Erasmus-Gymnasium ist noch eine junge Schule: Zwei Jahrgänge mit jeweils einer Klasse, lediglich vierzehn und zwölf Schüler lernen derzeit dort. Doch in diesem Jahr wird das wohl schon anders aussehen: Mehr als 60 Anmeldungen hat Beckmann bereits für die nächste fünfte Klasse, das erste Mal in der Schulhistorie führt er eine Warteliste. „Wir spielen mit dem Gedanken, nicht nur zwei, sondern drei Klassen aufzumachen.“

Maximal 24 Kinder sollen in einer Klasse sitzen. Auch wenn die Schüler ab der fünften Klasse trilingual unterrichtet werden, ist ein Quereinstieg später noch möglich. Bis zur achten Klasse sei noch mit Förderkursen abzufedern, wenn Schüler nicht bilingual unterrichtet worden seien, sagt Beckmann. Ab der siebten Klasse seien allerdings Vorkenntnisse in Spanisch nötig.

580 Euro kostet die Schule im Monat, der Beitrag wird im nächsten Jahr um 100 Euro steigen. Hinzu kommen 110 Euro Essensgeld. Im Sommer erst ist das Gymnasium mit der Erasmus-Grundschule an die Sonnemannstraße in das Gebäude der School of Finance gezogen. Das Gelände hat der Arbeiter-Samariter-Bund als Schulträger erworben.

Dort ist nun viel Platz, es dauert ja noch, bis das Gymnasium alle Jahrgänge bis zum Abitur unterbringen muss. Der ASB selbst will Räume vorübergehend nutzen, aber man sei auch mit der Stadt im Gespräch, sagt Beckmann. Die könne etwa zusätzliche Räume für ihre öffentlichen Schulen anmieten. Schließlich muss Frankfurt wegen steigender Schülerzahlen jedes Jahr neue Schulplätze schaffen. Auch eine Vermietung an internationale Schulen ist für Beckmann denkbar.

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