Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der Römer in Rom.
+
Der Römer in Rom.

RÖMERBRIEFE

April, April

  • Sandra Busch
    vonSandra Busch
    schließen
  • Georg Leppert
    Georg Leppert
    schließen

Sie haben keine Lust auf Scherze? Wir auch nicht. Aber in jedem Witz liegt auch etwas Wahrheit, oder? Die FR-Glosse aus dem Frankfurter Rathaus.

Busch: Ab morgen bringe ich dir jeden Tag eine Nussecke vorbei.

Leppert: Wow, das ist ja noch toller als früher mit Göpfert.

Busch: April, April, du glaubst doch nicht wirklich, dass ich... dass ich... dass ich dir eine Nussecke... jeden Tag... ich kann nicht mehr vor Lachen, du hast das echt geglaubt.

Leppert: Ich hasse diese Scherze so sehr.

Römerbriefe an einem 1. April. Hatten wir das schon mal? Bestimmt, liebe Freundinnen und Freunde der Kommunalpolitik, denn unsere Glosse feiert bald ihren zehnten Geburtstag. Und wenn ein wöchentliches Format zehn Jahre alt wird, dann ist es relativ wahrscheinlich – oder sogar sicher? – dass das Erscheinungsdatum auch einmal auf einen 1. April fiel.

Jetzt erwarten Sie bestimmt alle einen total lustigen Aprilscherz von uns. Sicher, wir können auch derb und dämlich und blöd: Kommen Sie heute um 15 Uhr auf den Römerberg, da impft Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) alle, die wollen, mit Astra – klar, auch Leute unter 60, das ist Frankfurter Stadtrecht, das ist erlaubt, kommen Sie ruhig vorbei...

Wir versuchen es mal anders und präsentieren Ihnen drei Nachrichten aus dieser Woche. Eine davon ist ein Aprilscherz aus der Stadtpolitik. Eine haben wir uns ausgedacht. Und eine ist kein Scherz, sondern stimmt wirklich. Und Sie müssen die Zuordnung treffen. Los geht’s.

Die Koalitionsgespräche nehmen an Fahrt auf. Nun haben Grüne und CDU eine Presseerklärung veröffentlicht. Titel: „Größter gemeinsamer Nenner!“ Die beiden Parteien stellen fest, dass Sie – entgegen der Unterstellungen von Leuten, die immer ein ach so progressives Linksbündnis fordern – gar nicht so viel trennt. Konkret gehen die Parteien auf die Verkehrspolitik ein. Manchen Wähler:innen der Grünen mag übel aufgestoßen sein, dass die CDU mit einem Plakat wirbt, auf dem Autos an einer Ampel stehen. Das sei nur ein Missverständnis, betont CDU-Chef Jan Schneider in der Pressemitteilung. Selbstverständlich säßen die Autofahrer:innen in Wagen mit E-Motoren. Und im Übrigen, so betonen Grüne und CDU, dürfe man auch nicht immer nur nach Inhalten schauen, Verlässlichkeit sei in schweren Zeiten sehr wichtig.

Die Bürger für Frankfurt (BFF) sind im Römer eine Fraktionsgemeinschaft eingegangen mit dem Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (BIG). Dazu sollte man wissen: Die BFF-Leute stehen so weit rechts, dass viele Stadtverordnete jede Zusammenarbeit mit ihnen ausschließen. Und BIG ist eine Partei von Migrant:innen für Migrant:innen. Macht nichts, sagt BFF-Chef Mathias Mund, beide Gruppen seien wertkonservativ, das verbinde.

Kirchendezernent Uwe Becker (CDU) erklärt, die Stadt Frankfurt eröffne eine Vertretung im Vatikan. „Mit der Nachbildung des Frankfurter Römers direkt neben dem Petersdom schließen wir an die lange und bedeutende Geschichte Frankfurts als Wahl- und Krönungsort der Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches an“, teilte Becker mit.

Und nun entscheiden Sie: Was stimmt, was haben wir erfunden, wo hat sich die Stadtpolitik versucht? Auflösung nächste Woche.

Sandra Busch und Georg Leppert gehören zum Römer-Team der FR, das aus dem Frankfurter Rathaus berichtet. Frühere Römerbriefe gibt es unter www.fr.de/roemerbriefe.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare