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Die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum thematisiert auch Anne Frank. Foto: Peter Jülich
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Die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum thematisiert auch Anne Frank.

Anne Frank

Anne-Frank-Tag: Über Familie reden

  • Hanning Voigts
    vonHanning Voigts
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Das Thema Familie steht im Mittelpunkt des Anne-Frank-Tags 2021. Zum fünften Mal wird an das jüdische Mädchen aus Frankfurt erinnert, das von den Nazis ermordet wurde.

Es geht um die Familie. Um Zusammenhalt und Schutz, aber auch um Konflikte und Auseinandersetzungen. Das Thema Familie steht im Mittelpunkt des diesjährigen „Anne-Frank-Tags“, den die Stadt Frankfurt und die Bildungsstätte Anne Frank am kommenden Sonntag, 13. Juni, begehen wollen. Es ist bereits das fünfte Mal in Folge, das einen ganzen Tag lang an das jüdische Mädchen erinnert wird, das am 12. Juni 1929 in Frankfurt geboren wurde, vor den Nationalsozialisten mit seiner Familie nach Amsterdam floh und im Frühjahr 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen ermordet wurde.

Der Anne-Frank-Tag 2021 thematisiere „die Bedeutung familiärer Räume in einer zunehmend diversen Gesellschaft“, heißt es von den Organisator:innen. In der Familie würden Kultur weitergegeben und Geschichten erzählt, zum Teil allerdings auch Diskriminierungserfahrungen fortgeschrieben und Gewalt ausgeübt. Zugleich soll an die liberale Frankfurter Familie Frank erinnert werden.

Das programm

Das Programm und weitere Informationen zum Anne-Frank-Tag im Internet unter www.bs-anne-frank.de/ annefranktagffm

Da der Anne-Frank-Tag zum zweiten Mal unter den Bedingungen der Coronavirus-Pandemie begangen werden muss, sind viele Veranstaltungen als reine Livestreams konzipiert, einige Teile des Tages finden aber auch in Präsenz statt. Das Jüdische Museum lädt zum Beispiel von 10 bis 18 Uhr zu einem „Familie-Frank-Familientag“ ein, bei dem auch Dokumente und Objekte aus dem Besitz der Familie Frank zu sehen sind.

Die Jüdische Gemeinde lädt um 10.30 Uhr und um 12 Uhr zu digitalen Führungen durch die Westendsynagoge ein, ab 11 Uhr gibt es eine Online-Vernissage der Ausstellung „DiverCity FFM – Vielfalt der Kulturen und Religionen in unserer Stadt“ mit Bildern des Frankfurter Fotografen Rafael Herlich. Ab 13 Uhr bietet das Jüdische Museum eine Onlineführung über die Familie von Anne Frank an, zudem gibt es Vorlese- und Schreibworkshops.

Diskutiert wird online ab 16 Uhr über die Identifikation mit Anne Frank und ab 18.30 Uhr über „Familiäre Erinnerungen in einer diversen Stadtgesellschaft“. Die Debatten werden über Youtube gestreamt, für einige der Angebote muss man sich vorher über das Netz anmelden.

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