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Anklage wegen Beleidigung der Polizei

  • Stefan Behr
    VonStefan Behr
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Eine 30-Jährige soll mehrfach Polizeikräfte im Einsatz beleidigt haben. Nun wird ihr der Prozess gemacht.

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen eine einschlägig vorbestrafte 30 Jahre alte Frau wegen übler Nachrede und Beleidigung erhoben. Am 20. September 2020 hatte die Polizei auf der Zeil zwei Männer kontrolliert, die zuvor coram publico ihre Notdurft auf Deutschlands größter Einkaufsmeile verrichtet hatten. Die 30-Jährige, die die Szene beobachtet hatte, rief laut, dass hier gerade „Rassisten“ und „Nazibullen“ ihrem Hobby „racial profiling“ nachgingen. Wie zu erwarten folgte dem Aufruf ein Echo, und innerhalb kürzester Zeit fanden sich rund 130 Follower ein, die den Polizeieinsatz kritisch begleiteten. Einen Polizisten, der wohl den nötigen Ernst vermissen ließ, fragte die Frau „Was lachst du so, du Hurensohn?“, was dieser wenig spaßig fand.

Am 20. November kontrollierte die Polizei einen der Sachbeschädigung verdächtigen Mann in der Polizeimeister-Kaspar-Straße. Auch hier sah sich die 30-Jährige veranlasst, die Kontrolle lautstark zu kritisieren. Für den anschließenden Platzverweis bedankte sie sich mit dem Vortrag des in der Szene beliebten Gassenhauers „Hass wie noch nie“, der davon handelt, dass es sich bei Polizisten ausnahmslos um uneheliche Kinder handele. Die Beamten fühlten sich von dem Ständchen aber nicht empowered, sondern beleidigt.

Der Prozess am Amtsgericht ist für den 27. August geplant. skb

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