Rödelheim

Angst vor Verkehrskollaps

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Anwohner der Westerbachstraße fordern Autobahnanschluss.

Ohne einen zusätzlichen Autobahnanschluss Rödelheims befürchten Sossenheimer Anwohner der Westerbachstraße einen völligen Verkehrskollaps, sobald das neue Gewerbegebiet an der Gaugrafenstraße fertig entwickelt ist. Das betont Elisabeth Müller von der „Bürgerinitiative Westerbachstraße“. Ein Plus von 5000 Fahrzeugen am Tag sei für die Anwohner nicht mehr hinnehmbar. „Die Schwerlaster werden immer schwerer und größer. Auch wir Anwohner haben ein Recht auf Ruhe.“

SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Sasse verweist auf die Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat 6: „Wir verfolgen das gleiche Ziel, aber beim Thema Bundesautobahn ist die Stadt nicht die Herrin des Verfahrens, sondern die Autobahnverwaltung.“ So steht die Autobahnverwaltung derzeit vor der Aufgabe, das Nordwestkreuz leistungsfähig auszubauen.

Der Magistrat hat im Vorfeld aus einer Machbarkeitsstudie heraus einen Vorschlag zur besseren Anbindung der Lorscher Straße in und aus Richtung Rödelheim in den Planungsprozess eingebracht. Diese Machbarkeitsstudie soll auch Vertretern des Ortsbeirats vorgestellt werden. Ein erster Termin wurde aber abgesagt. Hans-Jürgen Sasse hofft, dass dieser nun noch vor der Ortsbeiratssitzung im August nachgeholt wird.

Dessen ungeachtet belegt das Problem für Thomas Rätzke (CDU), dass die „Stadt Frankfurt nicht mehr weiter wachsen und angesichts des Zuzugs beim Ausbau der Infrastruktur nicht mehr mithalten kann.“ Auch seien Autobahnen sowie deren Zu- und Abfahrten nicht dafür da, innerörtliche Verkehrsprobleme zu lösen.

Dem widersprach der SPD-Politiker Sasse: „Bei diesem Schwerlastverkehr geht es nicht um innerörtlichen, sondern um gewerblichen Verkehr.“

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