Gemeinsam lassen sich auch größere Probleme meistern.
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Gemeinsam lassen sich auch größere Probleme meistern.

Frankfurt-Sachsenhausen

Angebote für Senioren schaffen

  • Judith Gratza
    vonJudith Gratza
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Das Altenpflegeheim Oberin-Martha-Keller-Haus bittet zur Zukunftswerkstatt. Hilfe-Netzwerke und nachbarschaftliches Engagement sollen ausgebaut werden.

Das Altenpflegeheim Oberin-Martha-Keller-Haus will einen generationsübergreifenden Treffpunkt einrichten, in dem Hilfe-Netzwerke und Angebote für nachbarschaftliches Engagement gebündelt werden. „Wir wollen einen Beitrag zur künftigen Versorgung, Beratung und Begleitung der älteren Menschen im Stadtteil leisten“, erläutert Hannelore Rexroth, Geschäftsführerin des Altenheims an der Dielmannstraße.

Um zu ermitteln, welche Angebote es derzeit für Senioren in Sachsenhausen-Süd gibt und welche noch fehlen, hat die Heimleitung eine so genannte Sozialraumanalyse in Auftrag gegeben. Derzeit erfolge eine schriftliche Befragung im Stadtteil, teilt die Heimleitung mit. Die Ergebnisse der Analyse würden im Rahmen einer Fachtagung unter der Schirmherrschaft von Stadträtin Daniela Birkenfeld am 16. Mai im Oberin-Martha-Keller-Haus präsentiert.

Zuvor wolle man gemeinsam mit Bürgern, Experten und Ehrenamtlichen über zukunftsorientierte Angebote für Senioren diskutieren, sagt Rexroth. Dazu soll es eine „Zukunftswerkstatt“ am Samstag, 4. März, geben. Auch Vertreter aus den Kirchengemeinden, Vereinen und Initiativen, dem Gesundheitswesen, dem Einzelhandel, den Seniorenbeiräten sowie Vertretern der Kommune sollen daran beteiligt werden.

Das Oberin-Martha-Keller-Haus bietet 112 stationäre Pflegeplätze, davon 20 in einem Wohnbereich für Menschen mit Demenz, sowie eine Tagespflege mit bis zu 16 Tagesplätzen. Auf dem gleichen Gelände befindet sich die private Seniorenwohnanlage Schloss-Residence-Mühlberg mit 100 Wohnungen. Der historische Mühlberg-Park verbindet die Häuser.

Mehr als 22 Prozent der Menschen in Sachsenhausen-Süd sind laut Stadt Frankfurt älter als 60 Jahre, in Frankfurt liegt der Durchschnitt bei 16 Prozent. Der Stadtteil ist geprägt durch Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser mit Mietwohnungen. Mehr als 27 Prozent aller Haushalte sind Ein-Personen-Haushalte.

Wer an der Zukunftswerkstatt für seniorengerechte Angebote am Samstag, 4. März, teilnehmen möchte, kann sich anmelden unter Telefon 60 90 63 40 und Mail: omk.info@markusdiakonie.de. Weitere Informationen im Internet: www.markusdiakonie.de. dit

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